Nur selten haben Formel-1-Piloten dieses Jahr Williams von hinten sehen müssen

Formel 1 2011

— 17.10.2011

Williams und die Hoffnung auf kleine Schritte

Williams wird wohl bis zum Ende dieser Saison auf dem enttäuschenden neunten Platz der Konstrukteurswertung bleiben - Ein kleiner Fortschritt in Sicht?

Die Situation von Williams hat sich nach dem Grand Prix von Südkorea noch weiter verschärft. Toro Rosso konnte in Yeongam satte acht Punkte holen - mehr als Williams in der gesamten bisherigen Saison. Der Abstand auf Platz acht in der Konstrukteurs-WM ist somit auf 32 Punkte angewachsen. Ein Debakel für das britische Traditionsteam. Chefingenieur Mark Gillan sprüht bezüglich der Aussichten für das kommende Rennen in Indien nicht gerade vor Optimismus.

Frage: "Mark, wie bewertest du eure Leistung in Südkorea?"
Mark Gillan: "Wir hatten unser neues Aeropaket an beiden Autos. Die Leistung war damit einen Hauch besser als in Suzuka. Beide Piloten haben am Wochenende einen guten Job abgeliefert. Unser Tempo im Rennen war ganz in Ordnung, vor allem Rubens' letzter langer Stint mit den weichen Reifen. Aber unser Grundspeed ist immer noch nicht ausreichend gut."

Frage: "Weil die beiden Freitagstrainings im Nassen stattfanden, gab es zunächst viele Ungewissheiten bezüglich der Haltbarkeit der Reifen. Wie sicher seid ihr bezüglich des Reifenverschleißes am Sonntag gewesen?"
Gillan: "Die Vorhersagen von Pirelli passen meistens sehr gut. Die Entwicklung der Strecke im dritten Freien Training ließ jedoch erahnen, dass es mit den weichen und superweichen Reifen sogar besser funktionieren würde als zuvor angenommen."

Frage: "Seid ihr von der Haltbarkeit letztlich überrascht worden?"
Gillan: "Die beiden Mischungen gingen wirklich viel besser als zunächst angenommen. Dass die Pneus bei Rubens am Ende so lange dermaßen gut funktionierten, hatte einen positiven Effekt. Er konnte mit konstantem Tempo bis ins Ziel fahren."

Frage: "Wenn das Safety-Car nicht gewesen wäre: Hättet ihr Rubens auf eine Zweistopp-Strategie umgepolt?"
Gillan: "Ja, das war eine Möglichkeit."

Frage: "Pastor bekam eine Durchfahrtsstrafe, weil in der Boxengasse etwas schiefgelaufen war. Was ist dort genau passiert?"
Gillan: "Dass das Safety-Car in Runde 16 herauskam, war für Pastors Strategie ein optimaler Zeitpunkt. Als er jedoch dann ganz kurzfristig reagierte und in die Box abbog, fuhr er an der falschen Seite des Pollers herum. Daher bekam er die Strafe."

Frage: "Als nächstes steht der allererste Grand Prix in Indien auf dem Programm. Was dürfen die Fans dort von Williams erwarten?"
Gillan: "Ein beeindruckendes Spektakel auf einer aufregenden neuen Strecke. Ich freue mich wirklich sehr auf dieses Rennen."

Frage: "Wie wird der FW33 dort funktionieren?"
Gillan: "Ich habe schon oft gesagt, dass Williams konstante Fortschritte zeigen muss. Genau das wollen wir dort zeigen. Das Auto und die grundsätzliche Abstimmung des Fahrzeugs werden sich im Vergleich zu Yeongam kaum verändern."

Fotoquelle: Williams

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