Ob das Lotus-Team bald einen Investor aus Indien erhält, ist derzeit nicht klar

Formel 1 2011

— 24.10.2011

Indischer Investor für das Lotus-Team?

Der indische Geschäftsmann Gaurav Burman könnte sich in das Lotus-Team einkaufen und sich schon bald 50 Prozent der Rennstall-Anteile sichern

Wenige Tage, nachdem die indische Sahara-Gruppe ihren Einstieg beim Force-India-Team verkündet hat, klopft der nächste Investor aus Indien an die Türe der Formel 1. Dieses Mal handelt es sich um Gaurav Burman, den Inhaber des indischen Konsumwaren-Konzerns Dabur. Wie 'The Economic Times' berichtet, soll der Geschäftsmann zunächst einmal zehn Prozent des Teams übernehmen.

Dafür falle ein Betrag in Höhe von zehn Millionen US-Dollar (rund 7,1 Millionen Euro) an, heißt es in dem Bericht. In den kommenden Jahren könnte Burman seine Anteile für 50 Millionen US-Dollar (etwa 36 Millionen Euro) auf bis zu 50 Prozent aufstocken, was 'The Economic Times' von zwei Personen in leitenden Positionen erfahren haben will. Burman selbst äußerte sich nicht zu dieser Thematik.

Auch Lotus-Teamchef Tony Fernandes kommentierte diesen Bericht nicht weiter und zeigt sich bei 'Adam Coopers F1 Blog' vielmehr verwundert darüber: "Ich habe nie etwas von ihm gehört", sagt der Malaysier im Hinblick auf den möglichen Einstieg Burmans. "Keine Ahnung, wovon da die Rede ist", meint Fernandes. Mehr als ein Gerücht scheint das Interesse des Inders derzeit also nicht zu sein.

Fotoquelle: xpb.cc

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