Narain Karthikeyan weiß, dass von ihm in Indien eine Menge erwartet wird

Formel 1 2011

— 25.10.2011

Karthikeyan: Hohe Erwartungen beim Heimrennen

Narain Karthikeyan rührt vor seinem Heimrennen in Indien die Werbetrommel - Der Buddh International Circuit werde den Leuten "die Augen öffnen"

An diesem Wochenende steht der Formel 1 mal wieder eine Premiere ins Haus. Zum ersten Mal in der Geschichte der "Königsklasse" des Motorsports wird es einen Grand Prix von Indien geben. Dafür wurde eigens eine neue Rennstrecke gebaut: Der Buddh International Circuit, etwa eine Autostunde südöstlich von Delhi gelegen. Für Narain Karthikeyan, der bei seinem Heimrennen Vitantonio Liuzzi bei HRT ersetzt, steht bereits jetzt außer Frage, wie toll das Rennwochenende wird.

Die rund 5,1 Kilometer Rennstrecke werde den Menschen "die Augen öffnen", daran gebe es keinen Zweifel, wird Karthikeyan von 'Autosport' zitiert. "Es gibt dort viele Dinge, wovon sie überrascht sein werden. Es wird ein interessanter Ort sein und 90 Prozent der Leute werden ihn lieben", sagt der 34-Jährige.

Den Fahrern werde der Kurs ebenfalls gefallen, nicht zuletzt wegen der Steigungen und Gefälle. Zudem habe die von Hermann Tilke entworfene Rennstrecke "mehr Charakter" als andere Anlagen des Aachener Bauingenieurs. "Sie haben viele Kurven von anderen Strecken genommen. Sie haben sozusagen die besten genommen und sie dort reingesteckt."

Für Karthikeyan ist der Grand Prix von Indien mit viel Stress verbunden. Das öffentliche Interesse an dem aus Madras stammenden Rennfahrer ist in seinem Heimatland enorm. "Jeder erwartet von mir, dass ich gut abschneide. Aber es wird der indischen Öffentlichkeit schwer zu erklären sein, warum man am Ende der Startaufstellung steht, denn sie verstehen es nicht wie die Europäer. Aber sie werden es trotzdem genießen, denke ich", sagt der HRT-Pilot.

Dass in der Formel 1 die Qualität der Fahrzeuge eine entscheidende Rolle spielt, sei den indischen Formel-1-Fans allerdings spätestens seit Michael Schumachers Coemback klar. "Michael hat in Indien eine riesige Anhängerschaft. Sie versteht, dass er dominiert hat und jetzt, seit seinem Comeback, nicht einmal auf dem Podium stand. Die Leute verstehen also, dass es nicht nur um die Fahrer, sondern dass es in der Formel 1 auch um die Autos geht."

Fotoquelle: HRT

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