Am Ende bliebt Button wieder nichts anderes übrig, als Vettel zu gratulieren

Formel 1 2011

— 30.10.2011

McLaren-Mercedes: Keine Chance gegen Vettel

Während Lewis Hamilton wieder einmal ein Zusammentreffen mit Felipe Massa hatte, holte sich Jenson Button den maximal möglichen zweiten Rang

Beim Großen Preis von Indien war Sebastian Vettel für das McLaren-Mercedes-Team wieder einmal nicht zu schlagen. Jenson Button blieb zwar immer am Deutschen dran, kam jedoch nie in Schlagdistanz, musste sich somit mit Position zwei zufrieden geben. Teamkollege Lewis Hamilton hatte einmal mehr eine Kollision mit Felipe Massa und beendete das Rennen anschließend lediglich auf Position sieben.

"In Bezug auf die Leistungen des Teams haben wir heute alles richtig gemacht", so Button. "Unser Auto war einfach nicht schnell genug, um uns tatsächlich den Sieg zu holen."

"Ich bekam einen guten Start hin, machte auf der ersten Runde Plätze gut, dann richtete ich mich ein, um Mark Webber fünf oder sechs Runden hinter mir zu halten. Schlussendlich denke ich, dass wir seine Hinterreifen kaputt gehen ließen, was es mir erlaubte, einen Vorsprung herauszufahren. Dann konnte ich mich auf Sebastian ausrichten, aber es war sehr schwierig, ihm näher zu kommen."

"Ich denke, dass es beim letzten Stopp ein Risiko war, früher als Sebastian auf die härteren Reifen zu wechseln. Aber wir mussten es probieren, und das funktionierte ganz gut, denn ich war in der Lage, ihm um weitere drei Sekunden näher zu kommen. Mein Auto fühlte sich wirklich gut an. Bevor Sebastian auf den härteren Reifen seinen Rhythmus finden konnte, war ich in der Lage, den Abstand auf 2,8 Sekunden zu reduzieren, aber das reichte nicht aus."

"Für uns war es dennoch ein sehr gutes Ergebnis. Ich denke, dass wir das maximal mögliche geholt haben. Ich habe die gesamte Erfahrung dieses Wochenendes geliebt. Und ich denke, dass jeder Fahrer aufgeregt sein wird, wieder hierher zurückzukehren, denn dies ist ein solch phänomenaler Kurs, schnell und flüssig, mit ein bisschen von allem. Sie bekommt von mir einen kräftigen Daumen nach oben."

"Die indischen Leute haben uns in ihrem Land sehr willkommen geheißen, ich habe zuvor noch nie so viele lächelnde Menschen gesehen. Und das Publikum war wunderbar. Ich hoffe, dass die Formel 1 in Zukunft in Indien wächst, und dass wir kommendes Jahr hier sogar ein noch größeres Publikum vorfinden können."

"Die Berührung mit Felipe Massa war eine jener dieser Dinge", so Hamilton. "Ich hatte wirklich nicht das Gefühl, dass es mein Fehler war, es war ein Rennzwischenfall. Auf der Startaufstellung, kurz vor der Schweigeminute, standen er und ich nebeneinander und ich legte meinen Arm um ihn und sagte zu ihm 'Habe heute ein großartiges Rennen'. Ich habe immer noch großen Respekt vor ihm."

"Während des Rennens fühlte es sich an, als würde es im Auto durch Rechtskurven Vibrationen geben. Es spürte sich an, als würde der Unterboden auf dem Asphalt schleifen. Ich machte so viel Druck, wie ich konnte, aber ich konnte die Leistung mich finden. Das müssen wir uns also anschauen."

"Es war ein ereignisreiches Jahr, aber es liegen noch mehr Rennen vor uns, und ich werde versuchen, so viele WM-Punkte in diesen beiden Rennen zu gewinnen wie möglich. Jenson leistete heute großartige Arbeit, wir waren also ganz klar nicht schnell genug. Ich muss einfach versuchen, dies beim kommenden Rennen wieder gutzumachen."

"Jenson legte einen großartigen Start hin", analysiert Teamchef Martin Whitmarsh. "Er fuhr dann ein paar brillante erste Kurven, arbeitete sich seinen Weg vom vierten Platz bis auf die zweite Position am Ende der ersten Runde hindurch."

"Er ließ eine wirklich exzellente Leistung folgen, die das gesamte Rennen über anhielt. Er konnte mit der Abnutzung der Reifen haushalten, wenn dies notwendig war, konnte jedoch gleichzeitig eine beeindruckende Geschwindigkeit an den Tag legen. Er hatte jedoch nie eine ausreichende Geschwindigkeit, um eine konzertierte Attacke auf Sebastian zu starten. Aber er hat das Maximum aus seinem Auto herausgeholt und alle anderen fair und gerecht geschlagen."

"Lewis hatte einen frustrierenden Nachmittag, aber er erholte sich gut von seinem Zusammentreffen mit Felipe, holte ein sehr nützliches halbes Dutzend WM-Punkte. Wir wissen noch nicht genau, ob der Ferrari Beschädigungen am Auto von Lewis verursacht hat - natürlich abgesehen von der Nase, welche wir an der Box austauschten."

"Aber das Ergebnis von 24 WM-Punkten, welche er und Jenson heute geholt haben, stellt sicher, dass sich das McLaren-Mercedes-Team nun den zweiten Platz in der Konstrukteursmeisterschaft 2011 gesichert hat. Es ist immer unser Ziel, eine Position besser abzuschneiden, zu gewinnen, und der zweite ist nicht gut genug. Aber wir sind nichtsdestotrotz zufrieden, dass wir diese Position behalten haben."

"Abschließend möchte ich sagen, dass ich denke, dass der Große Preis von Indien 2011 ein fantastischer Erfolg war. Es war ein glanzvolles Spektakel und eine tolle Neuerung im internationalen Sportkalender. Als nächstes gehen wir nach Abu Dhabi und dann nach Brasilien, und wir bei McLaren-Mercedes werden alles geben, um diese beiden Rennen zu gewinnen."

Fotoquelle: xpb.cc

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