Der rote Bulle ist seit der Saison 1995 ein vertrautes Bild in der Formel 1

Formel 1 2011

— 05.11.2011

Red Bull bekennt sich zur Formel 1

Christian Horner nimmt Gerüchten, wonach Red Bull nach den jüngsten Erfolgen neue Marketing-Plattformen suchen könnte, den Wind aus den Segeln

Nach gerade einmal sieben Jahren im Grand-Prix-Sport liegt das Red-Bull-Team in der ewigen Bestenliste bereits vor diversen illustren Namen. Nach Siegen ist die von Teamchef Christian Horner geführte Truppe nur noch einen Erfolg von Platz acht (Benetton) entfernt. Mit je zwei errungenen Fahrer- und Konstrukteurstiteln in den beiden zurückliegenden Saisons hat das Team der Königsklasse in jüngster Vergangenheit klar den Stempel aufgedrückt.

Angesichts dieser Erfolge wurden bereits Gerüchte laut, wonach "Oberbulle" Dietrich Mateschitz über eine Verlagerung seiner Marke in andere Sportarten oder Rennserien nachdenken könnte, da der Imagegewinn für den Energy-Drink-Hersteller möglicherweise in keinem Verhältnis mehr zu den Ausgaben stehe. Davon kann laut Teamchef Horner jedoch keine Rede sein.

"Red Bull steht hinter der Formel 1", bekräftigt Horner gegenüber 'Autosport'. "Red Bull engagiert sich als Sponsor und Teilhaber eines anderen Teams bereits seit über 15 Jahren in diesem Sport und Dietrich ist mit voller Leidenschaft dabei", so der Brite, der damit auf die Anfänge der österreichischen Marke in der Königsklasse als Geldgeber des Sauber-Teams anspielt.

Der Teamchef bezeichnet das weltweite Formel-1-Publikum als "riesige Plattform für Red Bull, um unser Produkt vermarkten zu können". Zwar könne man den Verkauf von Dosen nicht in direkten Zusammenhang mit der Formel 1 stellen, ungeachtet dessen sei die Flächendeckung, welche die Marke und ihre Partner durch die Formel 1 erreichen, "absolut unglaublich".

In den Augen Horners steht der Grand-Prix-Sport in Bezug auf Markenbekanntheit allenfalls einem anderen sportlichen Großereignis nach. "Die Formel 1 rangiert wahrscheinlich auf Platz zwei hinter den Olympischen Spielen, die nur alle vier Jahre stattfinden", urteilt der Brite.

Geht es nach Horner, dann bleibt das Team, das im Winter 2004/2005 aus dem Jaguar-Rennstall hervorging, der Königsklasse noch lange erhalten. "Unser Ziel ist es, auf den Erfolgen aufzubauen. Wenn man sich ansieht, wo Red Bull in den Siegerlisten bereits jetzt steht, so haben wir ziemlich viel erreicht. In kurzer Zeit konnten wir einige große Namen hinter uns lassen. Daran wollen wir in der Zukunft anknüpfen."

Fotoquelle: Pirelli

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