Stefano Domenicali hält trotz bescheidener Leistungen an Massa fest

Formel 1 2011

— 07.11.2011

Ferrari dementiert Gerüchte, stellt sich hinter Massa

Teamchef Stefano Domenicali beteuert angesichts der jüngsten Gerüchte, dass Ferrari den bis Ende 2012 laufenden Vertrag von Felipe Massa nicht brechen wird

Aus dem Traum, dass sechs Jahre nach Michael Schumacher wieder ein Deutscher für Ferrari fahren könnte, wird wohl doch nichts. Denn obwohl die Gerüchte um einen Sensationstransfer von Nico Rosberg vergangene Woche Fahrt aufgenommen hatten, stellt sich die Scuderia aus Maranello nun dezidiert hinter Felipe Massa.

"Was die Gerüchte über all die Fahrer angeht, die angeblich nach Maranello kommen sollen, um ihn zu ersetzen, kann ich nur noch einmal meine Worte und die unseres Präsidenten wiederholen", beteuert Teamchef Stefano Domenicali und stärkt dem zuletzt scharf kritisierten Brasilianer damit den Rücken. "Felipe wird auf jeden Fall auch 2012 bei uns sein. Jetzt sollte doch endlich klar sein, wie viel Vertrauen wir in ihn haben."

Ein solches Vertrauensbekenntnis hatte man vermisst, nachdem sich Massa beim Grand Prix von Indien im Qualifying und Rennen jeweils peinliche Anfängerfehler geleistet hatte, die Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo auf die Palme gebracht haben sollen. Anschließend machten Gerüchte die Runde, Rosberg sei schon zu einem ersten Gespräch in Maranello gewesen, was der Mercedes-Pilot jedoch dementiert.

Bei Ferrari blickt man nun dem vorletzten Saisonrennen in Abu Dhabi entgegen. Auch wenn Massa anscheinend fest in seinem Sattel sitzt, hofft Domenicali auf eine Steigerung: "Ich verlasse mich darauf, dass Felipe zurückschlagen wird, denn er weiß, dass die nächstjährige Saison eine Schlüsselsaison wird. Ich bin überzeugt davon, dass er uns dann seinen wahren Wert zeigen kann", erklärt der 46-jährige Italiener.

Fotoquelle: Ferrari

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