Daniel Ricciardo ist noch unsicher, wo er in der kommenden Saison fährt

Formel 1 2011

— 09.11.2011

Ricciardo: "Toro-Rosso-Cockpit realistisch"

Warum Red-Bull-Juniorpilot Daniel Ricciardo seinen Chef Helmut Marko nicht beneidet, eine Rolle als Ersatzpilot ablehnt und Chancen auf das Toro-Rosso-Cockpit sieht

Red Bull-Junior Daniel Ricciardo steht vor zwei entscheidenden Rennen. Der HRT-Pilot muss nun beweisen, dass er es verdient, in der kommenden Saison ins Toro-Rosso-Cockpit aufzusteigen. Inzwischen hat er sich in der Formel 1 eingelebt und gezeigt, dass er HRT-Stammpilot Tonio Liuzzi - durch seine Red-Bull-Vergangenheit übrigens auch für Juniorteam-Chef Helmut Marko eine fixe Größe - Konkurrenz bieten kann.

"Ich denke, die Jungs kennen jetzt mein Gesicht", sagt der Youngster mit dem Dauergrinsen gegenüber 'GPUpdate.com'. "Ich werde nicht mehr so viel gehänselt wie noch in Silverstone." In Abu Dhabi fährt er nun sein zehntes Rennen - ob er diese Anzahl verdoppeln kann, wird sich bald herausstellen.

Ricciardo hofft auf Toro-Rosso-Cockpit

Derzeit kämpft er gegen die Stammpiloten Jaime Alguersuari und Sebastien Buemi um ein Toro-Rosso-Cockpit. Der Spanier ist durch seine starken Leistungen in dieser Saison so gut wie gesetzt, aber Buemi muss deutlich nachlegen, will er eine vierte Saison im Team aus Faenza anhängen. Neben Ricciardo lauert mit World-Series-Vizemeister Jean Eric Vergne ein weiterer Red-Bull-Junior auf ein Cockpit.

"Ich hätte dieses Cockpit liebend gerne", stellt Ricciardo Ansprüche. "Ich denke, dass das für meine Karriere ein realistischer und guter Schritt vorwärts wäre, aber einige von uns wollen dorthin und ich weiß wirklich nicht, was passieren wird. Wenn es mir nicht gelingt, dann wäre es das nächste Ziel, zumindest irgendwo anders zu landen und ein Jahr später noch einmal die Chance zu bekommen."

Vettel als Vorbild

Ihm ist bewusst, dass auch die Verantwortlichen bei der Cockpit-Vergabe in keiner einfachen Situation sind: "Das wird eine harte Nuss, denn die Jungs haben in den letzten Rennen ein paar solide Resultate eingefahren, das macht die Aufgabe für Helmut Marko noch schwieriger. Es liegt an ihm, zu entscheiden, was er nun mit uns macht und ich werde weiter darum kämpfen. Er trifft für uns die Entscheidungen, zumindest für uns Youngster."

Einen Job als Test- und Ersatzfahrer, den er schon im Vorjahr und Anfang dieser Saison innehatte, lehnt Ricciardo ab. Ein Renn-Cockpit sei definitiv "ein realistisches Ziel und das ist es, was Marko mit uns vorhat." Seinen Traum, in Sebastian Vettels Fußstapfen zu treten, hat er nicht abgeschrieben: "Ich schätze, dass ich eines Tages die Chance bekomme, Seb nachzufolgen und die Weltmeisterschaft mit Red Bull zu gewinnen - das ist das wahre Ziel von jedem."

Fotoquelle: xpb.cc

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