Mit starken Fahrten und angenehmer Art zu viel Anerkennung: Jenson Button

Formel 1 2011

— 11.11.2011

Button und die Teamchefs: Respekt ist die Grundlage

Ex-Weltmeister Jenson Button über seine Erfahrungen mit Teamchefs in der Formel 1: Respekt ist am wichtigsten - Ross Brawn als Paradebeispiel

Jenson Button fühlt sich nach eigener Aussage derzeit pudelwohl im Team von McLaren. Durch konstant gute Leistungen und seine offene, entspannte Art hat sich der Weltmeister von 2009 teamintern viel Anerkennung erarbeitet. Viele Beobachter sind sogar der Ansicht, dass er innerhalb kurzer Zeit dem McLaren-"Platzhirschen" Lewis Hamilton in Sachen Standing den Rang ablaufen konnte. Button pflegt beste Beziehungen zur Mannschaft aus Woking, wird geschätzt und von Teamchef Martin Whitmarsh gelobt.

Das Verhältnis zum Boss des britischen Rennteams ist für Button die Grundlage für gute Leistungen und eine logische Konsequenz: die Vertragsverlängerung bei McLaren. "Zunächst einmal sollte der Teamchef von allen im Team respektiert werden. Der Glaube an die Person an der Spitze ist meiner Meinung nach das Wichtigste überhaupt", sagt Button über Bosse. "Dazu kommt, dass der Teamchef eng mit den Ingenieuren und den Mechanikern zusammenarbeiten sollte und die Dinge nicht nur aus der Ferne betrachten sollte."

Diese Aussagen gelten als indirektes Lob an Whitmarsh. Der McLaren-Teamchef ist selbst Techniker, hat die Entwicklungen in den verschiedenen Abteilungen stets fest im Blick und kann die Bedingungen für die Fachleute bestens einschätzen. In seiner nun schon seit 2000 andauernden Formel-1-Karriere hat Button selbst schon viele Teamchefs erlebt. Unter anderem arbeitete er mit Frank Williams, Ross Brawn oder eben nun mit Whitmarsh zusammen.

"Die drei Genannten waren allesamt großartig. Ich bin auch für einen anderen Teamchef, dessen Namen ich jetzt nicht nennen werde, gefahren. Mit ihm war die Arbeit anders, aber ebenfalls gut", schmunzelt der aktuell Zweitplatzierte der WM 2011. Der "etwas andere" Teamchef dürfte Flavio Briatore sein, mit dem Button in seinen zwei Jahren bei Benetton (2001 und 2002) zusammenarbeitete. Später wurde David Richards bei BAR sein Chef. Den Briten lobt Button ausdrücklich, ebenso dessen Landsmann Brawn, der ihn 2009 zum Champion machte.

"Der Moment, als ich wirklich eine Veränderung gespürt habe war, als Ross zum damaligen Honda-Team hinzugestoßen ist. Plötzlich haben die Leute erkannt, dass es Licht am Ende des Tunnels gibt. Plötzlich gab es eine klar vorgegebene Richtung, da es einen fähigen Anführer gab", beschreibt er. "Ross hat allein beim Betreten eines Raums einen enormen Unterschied gemacht. Das mag einerseits furchteinflößend sein, aber so ist es nun einmal. Ab diesem Zeitpunkt ging es zunächst langsam aufwärts und dann kam die Saison 2009. Zusammenfassend kann ich sagen: Wenn die Leute im Team dem Teamchef mit Respekt gegenüber treten, macht das einen großen Unterschied."

Fotoquelle: McLaren

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