Timo Glock fühlte sich am Samstag im Auto nicht besonders wohl

Formel 1 2011

— 12.11.2011

Marussia-Virgin: Glock mit Balance-Problemen

Timo Glock konnte im Qualifying nicht das Maximale aus seinem Auto herausholen, weil ihn Probleme mit der Balance plagten

Timo Glock fehlte in der Qualifikation zum Großen Preis von Abu Dhabi das Vertrauen in das Auto, dennoch schaffte es der Deutsche auf Position 20 - 0,631 Sekunden hinter Jarno Trulli. Teamkollege Jerome D'Ambrosio war mit weiteren 0,184 Sekunden Rückstand auf Rang 22 zu finden.

"Heute war das Auto ein wenig schwieriger zu fahren als gestern", so Glock. "Wir hatten schon heute Morgen mit den Bremsen zu kämpfen. Ich hatte einfach nicht das Vertrauen, an das Maximum zu gehen und Druck zu machen. Abhängig von der Kurve verhielt sich das Heck unterschiedlich, was es für mich ziemlich schwierig gestaltete, die Situation einzuschätzen."

"Meine Qualifying-Runde war eine gute, und ich bin glücklich, vor den HRT zu sein und zufrieden mit der Runde. Es war eine gute und ich leistete mir keine Fehler. Ich bin mir jedoch sicher, dass wir das Auto mehr an das Limit bringen können, wenn wir mehr Vertrauen haben. Wir müssen uns dies also anschauen und verstehen, warum sich dies über Nacht geändert hat."

"Ich hatte heute ein ordentliches Qualifying", so D'Ambrosio. "Ich bekam nicht die perfekte Runde hin, aber gleichzeitig war es auch keine schlechte. Ich freue mich auf das morgige Rennen, denn mein Setup orientierte sich mehr am Rennen als es für das Qualifying optimiert war."

"Ich denke also, dass da noch mehr kommen wird. Dies ist eine spezielle Rennstrecke in Bezug auf die Qualifying-Zeit und die Zeit, in der man das Rennen bestreitet. Die Referenzpunkte verändern sich ständig mit dem nachlassenden Licht. Ich hoffe für das Team, dass wir mit beiden Autos ins Ziel kommen können."

"Dies war heute im Qualifying für das Team ein gutes Ergebnis", so Teamchef John Booth. "Jerome hat im Verlauf des Morgens gute Fortschritte erzielt und es war befriedigend, ihn zu sehen, wie er sich für die mutige Strategie entschied, am Ende der Einheit eine einzige fliegende Runde zu fahren."

"Timo war auf seinem ersten Versuch im Qualifying mit seinem Auto weniger glücklich, dies zwang ihn dazu, mit einem letzten Versuch von drei Runden etwas konservativer zu sein. Wenn man sich seine Zeiten anschaut und dies zu einer optimaleren einzelnen gezeiteten Runde korrigiert, so denke ich, dass wir zufrieden damit sein können, wo wir in Relation zu unseren Gegnern stehen."

"Wir haben viel Zeit mit Analysen unserer Leistung in den vergangenen Rennen verbracht, bevor wir hierhergekommen sind, um das Maximale aus den letzten beiden Runden der Saison zu machen. Als Konsequenz haben wir gestern die Entscheidung gefällt, uns beim Setup mehr auf das Rennen als auf das Qualifying zu fokussieren."

"Wir sind aus diesem Grund optimistisch, dass wir morgen eine starke Zielankunft mit zwei Autos genießen können. Wie immer bietet die Strecke hier in Abu Dhabi einen spektakulären Hintergrund, der für uns selbst und für die Fans eine zusätzliche spezielle Dimension hinzugefügt hat."

Fotoquelle: xpb.cc

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