Fernando Alonso war im ersten und zweiten Sektor flott, im dritten hapert es

Formel 1 2011

— 12.11.2011

Ferrari im Rahmen der Erwartungen

Fernando Alonso und Felipe Massa starten in Abu Dhabi von den Positionen fünf und sechs ins Rennen

Das Ferrari-Team platzierte sich in der Qualifikation zum Großen Preis von Abu Dhabi dort, wo man dies erwarten konnte, auf den Positionen fünf und sechs. Fernando Alonso war dabei um 0,577 Sekunden langsamer als Sebastian Vettel, Felipe Massa um 1,214 Sekunden.

"Mehr oder weniger stehen wir dort, wo wir uns erwartet hatten, als wir in diese Einheit gingen", so Alonso. "Und das nicht, weil es das achte Mal in 18 Qualifying-Einheiten ist, dass ich schlussendlich Fünfter geworden bin. Wir sind es, weil das gesamte Jahr über, von ein paar sehr seltenen Ausnahmen abgesehen, McLaren und Red Bull am Samstag stärker sind als wir, während die Situation am Sonntag für gewöhnlich anders ist, die Abstände zwischen uns deutlich geringer sind."

"Wir wissen, dass wir um das Podium kämpfen können, aber um Erfolg zu haben, werden wir alles perfekt hinbekommen müssen, vom Start bis zur Strategie. Im dritten Qualifying-Durchgang dachte ich daran, nur einen Versuch zu fahren, aber der Erste war nicht perfekt und wir zogen es vor, alles bis zum Ende zu probieren."

"Ich denke nicht, dass es einen großen Unterschied gemacht hätte, für morgen einen neuen Satz Reifen zu haben, auch, weil die Abnutzung nicht so hoch zu sein scheint. Vielleicht wäre die beste Zeit auf der zweiten oder dritten fliegenden Runde gekommen, aber wenn wir diese Route eingeschlagen hätten, hätten wir unsere Strategie beeinträchtigt, da wir auf Reifen hätten starten müssen, die stärker abgenutzt gewesen wären als jener unserer Rivalen."

"Ich werde von der sauberen Seite der Strecke starten und hoffe, dass ich ein paar Plätze gutmachen kann. Die erste Runde bietet einem gute Möglichkeiten. Der Frontflügel? Meiner hat das gesamte Wochenende gut gearbeitet, aber das Team entschied sich dazu, bei Felipe zurück zu rüsten."

"In gewisser Weise ist das positiv, denn wir werden dadurch noch mehr Daten haben, die wir vergleichen können, um diese neue Komponente gut zu verstehen. Morgen wird es interessant sein zu sehen, wie sich die Reifen vom Start bis zum Ende des Rennens verhalten, wenn die Temperaturen zurückgehen."

"Um ehrlich zu sein, ich hatte mir von diesem Qualifying mehr erhofft", so Massa. "Ich hatte mehr zu kämpfen als erwartet, das Beste auf der ersten fliegenden Runde aus den Reifen herauszuholen. Vielleicht wäre es wert gewesen, einen längeren Versuch auszuprobieren, mit zwei Anläufen."

"Wie erwartet haben McLaren und Red Bull heute gezeigt, dass sie schneller sind als wir. Schlussendlich befinden wir uns auf jenen Startpositionen, die wir in diesem letzten Teil der Saison erwarten können. Mit Sicherheit kostet es mich etwas in Bezug auf die Leistung, dass ich den alten Frontflügel-Typ verwenden muss."

"In Indien, als wir die beiden Versionen verglichen, habe ich sofort gespürt, dass der neue eine Verbesserung darstellt, mehr Haftung und beim Bremsen mehr Stabilität verleiht. Gleichzeitig denke ich nicht, dass ich einen Platz in den ersten beiden Reihen hätte holen können."

"Morgen müssen wir einmal abwarten und schauen, was wir erreichen können. Das DRS wird sicherlich beim Überholen helfen, aber wir haben schon in anderen Fällen gesehen, dass die selbst mit dem beweglichen Heckflügel keine ausgemachte Sache ist."

"Wir hatten keinerlei Überraschungen erwartet und es gab auch keine", so Teamchef Stefano Domenicali. "Wir kennen unser Potenzial im Qualifying, und um es in die ersten beiden Reihen zu schaffen, muss etwas Spezielles passieren. In Indien war dies der Fall, hier jedoch nicht, also sind unsere Positionen relativ einfach zu verstehen."

"Um es klarzustellen, es geht nicht darum, dass wir mit diesem Ergebnis absolut gesprochen zufrieden sind, aber man sollte auch nicht versuchen, seine Fans zu hintergehen, indem man behauptet, dass man in der Lage ist, um den Sieg zu kämpfen."

"Morgen haben wir jede Chance, um einen Platz auf dem Podium zu kämpfen. Das wird nicht einfach, aber es ist auch nicht unmöglich. Auf einer Strecke, auf der das Überholen nie einfach ist, dessen sind wir uns absolut bewusst, wird es interessant sein zu sehen, wie effektiv die zwei Zonen hier sind, in denen wir den beweglichen Heckflügel aktivieren können."

"Die Strategie, die von den Fahrern und dem Team erledigte Arbeit, das Verhalten der Reifen und die Zuverlässigkeit sind die üblichen Parameter, die einmal mehr den Schlüssel zum Erfolg darstellen werden."

"Wir können weder überrascht noch enttäuscht über dieses Ergebnis sein", so Pat Fry, Technischer Direktor. "Denn wir stehen dort, wo wir logischerweise stehen sollten. Wenn wir uns die Zeiten Sektor für Sektor sorgfältig anschauen, dann kann man sehen, dass Fernando in den ersten beiden Sektoren auf dem Niveau der Schnellsten war, jedoch im dritten eine Strafe zahlte, wo es mehr langsamere Kurven gibt, und wo die Traktion wichtiger ist. Fakt ist, dass uns dies ebenfalls nicht überrascht, denn wir wissen, dass dies unsere Achilles-Ferse ist."

"Morgen können wir in Bezug auf die Entwicklung der Strategie ein ziemliches Standard-Rennen erwarten. Beim ersten Boxenstopp wird es wichtig sein, den richtigen Moment zu finden, um dem Verkehr zu entgehen. Die Reifen arbeiten gut, selbst wenn wir ein paar Probleme hatten, sie sofort auf Temperatur zu bekommen, besonders die Medium-Reifen."

"Was die Entscheidungen in Bezug auf den Frontflügel betreffen, so haben wir uns bei Felipe entschieden, den alten zu verwenden, denn trotz der Anstrengungen, die wir in den vergangenen paar Wochen investiert haben, haben wir immer noch nicht einige der Probleme in Bezug auf das Verhalten dieses neuen Teils behoben, welche zudem ansteckend zu sein scheinen... Wir arbeiten weiterhin daran, inklusive der drei Testtage auf dieser Strecke in der kommenden Woche."

Fotoquelle: Ferrari

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