Vater und Sohn Robertson verhandeln über ein Comeback von Kimi Räikkönen

Formel 1 2011

— 14.11.2011

Räikkönen-Management in Abu Dhabi bei Williams

Kimi Räikkönens Manager David und Steve Robertson waren in Abu Dhabi, um über ein Comeback ihres Schützlings bei Williams zu verhandeln

Zwar wird das Williams-Team voraussichtlich erst nach den bevorstehenden Young-Driver-Tests in Abu Dhabi entscheiden, wer 2012 Stallgefährte von Pastor Maldonado wird, doch auf Pole-Position steht offenbar Kimi Räikkönen. Zumindest war das Management des Finnen am vergangenen Wochenende in Abu Dhabi statt bei der Wales-Rallye, wo der "Iceman" übrigens ausgeschieden ist.

Laut Informationen der finnischen Tageszeitung 'Turun Sanomat' wurden die beiden Manager David und Steve Robertson in der Hospitality von Williams gesehen. Sollte diese Information stimmen, dann muss man kein Genie sein, um zu erraten, worüber sie mit Frank Williams gesprochen haben. Der Brite gibt inzwischen längst zu, dass er "großes Interesse" daran hat, den Weltmeister von 2007 unter Vertrag zu nehmen.

Gegenüber 'MTV3' bestätigt Williams, dass die finanziellen Rahmenbedingungen derzeit einer der Knackpunkte sind - in seinem letzten Ferrari-Jahr soll Räikkönen weit über 20 Millionen Euro verdient haben. Als Alternativkandidaten stellen sich indes Adrian Sutil und Rubens Barrichello an, die beide sogar Sponsorengelder mitbringen könnten.

Dass über das Geld hart verhandelt wird, empfindet Williams als "ganz normal". Zudem sagt er über eine mögliche Verpflichtung des Finnen, der zwei Jahre Rallye-WM gefahren ist: "Ich muss meine Worte sorgfältig wählen, aber ich kann sagen, dass es möglich ist."

Übrigens zeigt der britische Rennstall nicht zum ersten Mal Interesse an Räikkönen: "Wir waren schon an ihm interessiert, als er noch für Sauber gefahren ist", erinnert sich Patrick Head. "Wir haben unserem damaligen Partner BMW vorgeschlagen, ihm ein Angebot zu unterbreiten, aber das war ihnen zu teuer."

Statt zu Williams wechselte Räikkönen damals zu McLaren-Mercedes - und Peter Sauber freute sich über eine millionenschwere Ablösesumme...

Fotoquelle: xpb.cc

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