Bruno Senna und Pastor Maldonado sind von der Rennleitung wenig angetan

Formel 1 2011

— 15.11.2011

Senna über Strafen: "Es fehlt an Konstanz"

Bruno Senna kann seine Durchfahrtsstrafe nicht nachvollziehen und sucht das Gespräch mit Charlie Whiting - Pastor Maldonado bläst ins gleiche Horn

Während beziehungsweise im Anschluss an den Grand Prix von Abu Dhabi sprach die Rennleitung nicht weniger als vier Strafen aus. Renault-Pilot Bruno Senna wurde mit einer Durchfahrtsstrafe belegt, weil er im Zuge der Überrundung durch Jenson Button die Blauen Flaggen ignoriert hat. Williams-Pilot Pastor Maldonado erwischte es aus demselben Grund gleich zweimal. Der Venezolaner bekam ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe und im Nachgang des Rennens zusätzlich eine 30-Sekunden-Zeitstrafe. Toro-Rosso-Pilot Jaime Alguersuari belegten die Kommissare nach dem Rennen mit 20 Sekunden.

Senna zeigt sich mit Blick auf seine Bestrafung wenig angetan. "Ich denke, da fehlt es ein bisschen an Konstanz", findet der Brasilianer und erklärt: "Manche Leute verhalten sich da nämlich deutlich schlimmer. Ich habe Jenson vielleicht eine Kurve lang aufgehalten. Das war in Kurve sieben. Andere Piloten hielten ihre Rivalen einen kompletten Sektor lang hinter sich, obwohl sie Blaue Flaggen sahen."

"Tatsache ist: Wir bekamen die Blauen Flaggen zum gleichen Zeitpunkt gezeigt, wie die langsameren Autos", so Senna weiter. Das Problem aus seiner Sicht: "Wir verlieren da aber schnell mal fünf Sekunden, wenn wir die Jungs durchlassen. Das ist überhaupt nicht fair. Ich werte diese Entscheidung daher als ziemlich hart."

Der Renault-Pilot ist überzeugt, dass die Durchfahrtsstrafe sein Rennen "komplett zerstört hat", wie er sagt, da ihm im Anschluss daran in Bezug auf die Strategie die Hände gebunden waren. "Während der letzten 15 Runden war ich sehr langsam unterwegs, da meine Reifen komplett am Ende waren", so der Brasilianer, der unterm Strich auf Platz 16 ins Ziel kam.

Senna denkt nun darüber nach, mit Rennleiter Charlie Whiting das Gespräch zu suchen. "Wir sollten uns mit Charlie darüber unterhalten", sagt er und hält fest: "Jenson fuhr ja in der darauffolgenden Runde ohnehin an die Box."

Maldonado sieht die Sache ähnlich. "Natürlich habe ich die Jungs hinter mir gesehen", sagt der Williams-Pilot mit Blick auf die Führenden im Rennen. Speziell Mark Webber verlor am Sonntag im Kampf um den letzten Podiumsplatz hinter Maldonado viel Zeit. "Ich kann es mir aber nicht erlauben, jedesmal vier Sekunden zu verlieren", stellt der Rookie klar, der sich zum fragwürdigen Zeitpunkt im Zweikampf mit Alguersuari befand. "Ich bin sehr enttäuscht, denn es war das erste Mal in diesem Jahr, dass so etwas bei mir vorkam. Meiner Ansicht nach war die Strafe völlig ungerechtfertigt."

Fotoquelle: xpb.cc

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