Jean-Eric Vergne fuhr seine Bestzeit in der letzten Stunde der Session

Formel 1 2011

— 15.11.2011

"Fantastischer" Tag für Vergne in Abu Dhabi

Helmut Marko beobachtet genau, was Jean-Eric Vergne beim Abu-Dhabi-Test anstellt, und am ersten Tag hat er seine Sache gut gemacht

Aus vier mach zwei: Mit Jaime Alguersuari, Sebastien Buemi, Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne kommen gleich vier Red-Bull-Junioren für die zwei Toro-Rosso-Stammcockpits 2012 in Frage. Am wenigsten Formel-1-Erfahrung hat Vergne, doch seine große Chance ist, sich diese Woche bei den Young-Driver-Days in Abu Dhabi zu empfehlen.

Das hat er heute schon mal gut gemacht: 1:40.011 Minuten im Red Bull, damit eine Sekunde Vorsprung auf Jules Bianchi im Ferrari und über zwei Sekunden Vorsprung auf den Rest der Welt. Selbst den Vergleich mit der Pole-Position-Zeit von Sebastian Vettel am Samstag (1:38.481 Minuten) muss der 21-Jährige, der auch morgen und übermorgen im RB7 sitzen wird, nicht scheuen.

Vergne schwärmt vom Weltmeisterauto

"Das war ein fantastischer Tag für mich", freut sich Vergne. "Das Weltmeisterauto zu fahren, ist einfach toll, und ich habe jede Runde genossen. Zu wissen, dass ich noch zwei Tage habe, lässt mein Grinsen noch breiter werden! Es ist eine großartige Chance, die mir Red Bull Racing da anbietet. Ich versuche, so viel wie möglich zu lernen und so viel wie möglich herauszuholen."

Der Franzose, 2010 Britischer Formel-3-Meister und diese Saison in der Renault-World-Series nur von Robert Wickens knapp geschlagen, konzentrierte sich auf aerodynamische Arbeiten, musste dafür unter anderem ein merkwürdig anmutendes Mess-Gestänge auf seiner Nase montieren lassen. Am Nachmittag wurde er dann für Pirelli-Reifentests mit 2012er-Pirelli-Prototypen eingeteilt.

Indes bestätigt Helmut Marko, dass Vergne durchaus die Chance hat, sich einen Stammvertrag zu sichern, wenn er ähnlich zu überzeugen weiß wie Ricciardo, der vor einem Jahr den Red Bull testen durfte: "Wir werden uns Vergnes Leistungen an den Freitagen und beim Rookie-Test in Abu Dhabi anschauen", wird der Red-Bull-Motorsportkonsulent von 'Autosport' zitiert. "Wir analysieren auch die Leistung von Ricciardo im HRT und Buemi und Alguersuari."

Dritter Juniorenplatz bei HRT?

"Man muss bedenken, dass sich alle drei, die jetzt schon Rennfahrer sind, während der Saison gesteigert und eine gute Leistungskurve gezeigt haben", ergänzt er und lächelt: "Lieber haben wir vier Fahrer für zwei Autos als umgekehrt!" Denn theoretisch könnte man zusätzlich zu den beiden Toro-Rosso-Cockpits auch wieder einen Stammplatz bei HRT "leasen".

"Der Deal, den wir für Daniel mit HRT gemacht haben, war ein exzellenter und sehr effizient. Das hat uns nicht viel mehr gekostet, als andere Fahrer für ein GP2-Cockpit bezahlen", sagt Marko. "Ob wir damit weitermachen, werden wir aber erst nach Saisonende entscheiden."

Fotoquelle: xpb.cc

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