Adrian Newey schließt ein Engagement bei Ferrari nicht grundsätzlich aus

Formel 1 2011

— 18.11.2011

Warum Newey nicht bei Ferrari ist

Wegen Familie und Kindern: Adrian Newey würde gerne eines Tages für Ferrari arbeiten, doch es gibt Gründe, die dagegen sprechen

Jeder Rennfahrer träumt davon, einmal im Leben für Ferrari zu fahren, und auch jeder Ingenieur würde am liebsten einmal einen der roten Renner aus Maranello entwerfen. Aber ausgerechnet Adrian Newey, für viele der beste Formel-1-Designer der vergangenen 20 Jahre, hat noch nie für Ferrari gearbeitet.

"Dafür gibt es keinen bestimmten Grund", erklärt der Brite im Interview mit 'Canal 9' in Spanien. "Der Zeitpunkt hat einfach nie gepasst. Außerdem habe ich meine Familie und meine Kinder in England. Für die wäre es sehr umständlich, nach Italien umzuziehen." Weil sie dann a) eine neue Sprache lernen müssten und b) das Schulsystem in Italien nicht den besten Ruf genießt.

Aber auch wenn sich Newey bis Ende 2014 an Red Bull gebunden hat, schließt er nicht kategorisch aus, eines Tages für Ferrari zu arbeiten. Denn es sei "schade", dass es bisher nicht geklappt hat, weil Ferrari "ein großartiges Team ist. Viele Fahrer träumen davon, eines Tages für Ferrari zu fahren, aber das gilt auch für Ingenieure."

Derzeit ist Pat Fry, ein ehemaliger McLaren-Arbeitskollege von Newey, Technischer Direktor in Maranello.

Fotoquelle: xpb.cc

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