Formel-1-Routinier Pedro de la Rosa möchte wieder Rennen fahren

Formel 1 2011

— 21.11.2011

De la Rosa: Emotionaler McLaren-Abschied

Mit dem Wechsel zu HRT endet die McLaren-Karriere von Pedro de la Rosa - Emotionaler Abschied vom Team, für das er seit 2003 arbeitete

Routinier Pedro de la Rosa wird 2012 sein Comeback als Stammfahrer feiern. Im Februar wird der Spanier 40 Jahre alt. 1999 fuhr er seine erste Formel-1-Saison und war ab 2003 mit Unterbrechungen bei McLaren als Testfahrer tätig. "Nach mehr als einem Jahrzehnt in der Formel 1 betrachte ich Woking immer als ein zweites Zuhause", erklärt er. "Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um jedem bei McLaren zu danken, dass ich mich im Vergleich zu 2003, als zum Team kam, zu einem besseren Fahrer und einem besseren Menschen entwickeln konnte."

"Natürlich war der zweite Platz in Ungarn 2006 mein schönster Moment mit McLaren. Ich bin aber genauso stolz, Lewis und dem Team 2008 zur Fahrermeisterschaft verholfen zu haben - was ein wahrer Erfolg fürs Team war - und bei der Entwicklung einer fantastischen Serie von Autos geholfen zu haben, die während meiner gesamten Zeit im Team Rennen gewinnen konnten", erinnert er sich.

"Schlussendlich möchte ich Martin Whitmarsh für die Chance danken, meinem Herzen zu folgen. Er war während meiner Karriere nicht nur einer meiner stärksten Förderer, sondern auch ein guter Freund für mich und meine Familie", schildert de la Rosa und lobt das britische Team: "Ich sehe McLaren als bestes und professionellstes Team in der Formel 1 an und während ich stolz bin, in meinem Leben und meiner Karriere eine neue Herausforderung anzunehmen, wird in meinem Herzen immer ein besonderer Platz für meine Freunde, die hart arbeitenden Männer und Frauen in Woking sein, vor denen ich einen riesigen Respekt und viel Bewunderung habe."

McLaren-Teamchef Whitmarsh bedauert den Verlust des langjährigen Testfahrers: "Pedros Mitwirken war für McLaren sehr wertvoll - vermutlich deutlich wertvoller als es von außen den Anschein hatte - seit dem er 2003 zu uns kam", stellt er klar. "Als Testfahrer hat er außerordentlich hart gearbeitet - auf der Strecke und später immer öfter in unserem Simulator. Sein Feedback war zuverlässig und fachkundig. Sein Mitwirken war aber weitaus umfassender und tiefgründiger."

"Pedro ist ein Teamplayer, wie er im Buche steht, ein sehr motivierender Mensch und vermutlich deswegen würde ich ihn persönlich zu den wahren Freunden zählen", berichtet Whitmarsh. "2010 und 2011 ist er einige Rennen für das Sauber-Team gefahren. Auch wenn er sich seiner Test- und Entwicklungsarbeit mit Kraft und Enthusiasmus näherte, war er im Herzen immer noch ein Racer."

"Deswegen verstehen und unterstützen wir seine Entscheidung, HRT als Rennfahrer beizutreten und wünschen ihm alles Gute. Dennoch wird er vermisst werden", so Whtimarsh. Trotz des Weggangs von de la Rosa hat McLaren kein personelles Problem: "Wir machen mit Gary Paffett und Oliver Turvey weiter. In Pedros Abwesenheit werden beide ihre exzellente Test- und Entwicklungsarbeit fortführen."

Fotoquelle: McLaren

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