McLaren möchte auch in Zukunft mit Mercedes zusammenarbeiten

Formel 1 2011

— 23.11.2011

McLaren dementiert Gerüchte über Honda-Partnerschaft

McLaren-Geschäftsführer Jonathan Neale zeigt sich angesichts der Gerüchte über eine Motoren-Partnerschaft mit Honda verwundert und streut Mercedes Rosen

McLaren dementiert die Gerüchte um ein mögliches Comeback der einstigen Erfolgs-Partnerschaft mit Honda. "Das ist völlig aus der Luft gegriffen", sagt Geschäftsführer Jonathan Neale. "Wir sind verheiratet mit Mercedes-Benz, sind sehr glücklich und genießen unsere Partnerschaft." 'auto motor und sport' hatte berichtet, dass McLaren ab 2013 für die Mercedes-Aggregate zahlen muss und sich daher nach einem neuen Partner umsieht.

Honda wäre ein idealer Kandidat, weil das ab 2014 gültige 1,6-Liter-Turbo-Reglement auch in die auf Energieeffizienz ausgelegte Marketingstrategie der Japaner passen würde. Honda war im Turbo-Zeitalter der 1980er-Jahre sehr erfolgreich, zudem hat man mit McLaren gute Erfahrungen, da die Allianz von 1988 bis 1992 für enorme Erfolge sorgte. Im Artikel beruft man sich auf einen "hochrangigen" Honda-Manager, der in Suzuka gemeint haben soll, dass technisch alles bereit wäre und man nur noch auf grünes Licht vom Vorstand warte.

Neale wundert sich über Honda-Gerüchte

"Wir sind nicht ganz sicher, wodurch diese Nachricht wirklich ausgelöst wurde", zeigt sich Neale verwundert. "Ich kann die Gerüchte aber beenden und bestätigen, dass wir uns voll auf die Partnerschaft mit Mercedes-Benz konzentrieren. Wir haben bereits eine bewährte Beziehung zu ihnen - mit vielen Siegen und Weltmeister-Titeln - und sie möge noch lange halten."

Eine Beziehung, die sich derzeit allerdings im Umbruch befindet: Mercedes tritt seit 2010 mit einem eigenen Rennstall in der Formel 1 an - in Woking genießt man ab 2013 auch keine finanziellen Vorteile mehr. Dass man dann nur noch Kundenteam ist, sei nach Ansicht von Neale "kein Grund zur Sorge. Natürlich hat Mercedes sein eigenes Team und es ist gut und recht, dass der Fokus bis zu einem gewissen Grad in diese Richtung geht."

"Aber ich habe erst heute Morgen wieder mit Thomas Fuhr von Mercedes-Benz gesprochen - wir sprechen regelmäßig - und wir wollen das Gleiche. Es liegt im Interesse von beiden, konstante Motoren zu haben, denn so kommen wir auf die höchste Qualität."

Konkurrenz als Vorteil?

Der Brite ist sich sicher, dass man sich auf den Partner aus Stuttgart auch in Zukunft verlassen wird können und somit in guten Händen ist. "Mercedes hat es in Abu Dhabi geschafft, sechs Autos im Qualifying in die Top-10 zu bringen", erklärt Neale. "Das ist für sie eine wahre Freude und ein Vergnügen - und so sollte es sein."

Auch McLaren profitiert vom Perfektionismus der Motorenschmiede in Brixworth: "Natürlich wollen auch wir sie alle schlagen, also haben auch wir etwas davon. Wir leisten einen gesunden technischen Beitrag und sie sind ein beeindruckender technischer Partner, was die Motoren angeht, und wir genießen diese Beziehung."

Fotoquelle: xpb.cc

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