Witali Petrow und seine Managerin sprechen über einen Renault-Abschied

Formel 1 2011

— 30.11.2011

Petrows Zukunft: Entscheidung in zehn Tagen

Witali Petrows Manager Kossatschenko spricht über einen möglichen Renault-Abgang ihres Schützlings - Eric Boullier verlangt bis zum 10. Dezember eine Entscheidung

Formel-1-Asse wie Adrian Sutil oder Rubens Barrichello bangen derzeit um ihre Formel-1-Karrieren und würden sogar Geld für ein Cockpit zahlen. Witali Petrow besitzt zwar einen Vertrag für die kommende Saison, scheint nun aber nicht mehr felsenfest davon überzeugt zu sein, diesen auch einhalten zu wollen.

Als das zukünftige Lotus-Team gestern den Finnen Kimi Räikkönen als Fahrer präsentierte, wurde Petrow mit keinem Wort erwähnt. "Wir werden das zweite Cockpit bestätigen, wenn wir so weit sind", erklärte Renault-Teamchef Eric Boullier gegenüber 'Autosport'. Einiges deutet darauf hin, dass nicht Renault Petrow hinhalten möchte, sondern das Gegenteil der Fall ist.

Renault setzt Deadline

Petrow zahlt zwischen zehn und 15 Millionen in die Teamkasse ein - Geld, das man nun für Superstar Räikkönen gut gebrauchen kann. Diese Woche verhandelt Petrows Managerin Oksana Kossatschenko in Team-Hauptquartier in Enstone über die kommende Saison. Boullier drängt auf eine Entscheidung.

Kossatschenko erklärt gegenüber der russischen Nachrichten-Agentur 'Ria Nowosti', dass das Team ihr eine Deadline in zehn Tagen setzt, um eine Einigung zu erzielen: "Wir können nun bis zum 10. Dezember entscheiden, ob Witali bleibt oder geht." Laut der Russin ist auch ein Abgang durchaus möglich - die Alternativen sind mit Caterham und HRT allerdings wenig attraktiv. Zudem hofft Romain Grosjean auf ein Renault-Cockpit: Der Franzose wird zudem von Teamchef Boulliers Gravity-Firma gemanagt.

Kossatschenko pokert

Auf die Frage, ob Petrow von Räikkönen lernen kann, falls er beim Team bleibt, antwortet sie: "Die Frage ist richtig gestellt: falls Witali beim Team bleibt... Es ist besser, das so darzustellen. Werden wir uns mit den Besitzern einigen? Wenn es so ist, dann sollte es Witali als gegeben betrachten."

Es ist nicht auszuschließen, dass auch der kürzliche Streit zwischen Petrow und dem Team an der Ungewissheit über den Verbleib des Russen eine Rolle spielt. Dieser hatte nach dem Rennen in Abu Dhabi sein Team im russischen Fernsehen harsch kritisiert und betont, es sei ihm eigentlich verboten, Kritik zu üben. Danach nahm in sein Team zur Brust - Manager Kossatschenko und Petrow mussten sich entschuldigen.

Fotoquelle: xpb.cc

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