Das Schicksal des Grand Prix der USA 2012 ist nach wie vor ungewiss

Formel 1 2011

— 01.12.2011

Letzte Gnadenfrist für Austin

Bis zur Sitzung des FIA-Weltrats am 7. Dezember in Delhi muss klar sein, ob der Grand Prix der USA 2012 in Austin stattfinden kann

Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone hat dem für November 2012 geplanten Debüt des Grand Prix der USA im texanischen Austin eine letzte Gnadenfrist erteilt. Wie der 81-Jährige verlauten lässt, läuft die neue Deadline am 7. Dezember ab. An jenem Mittwoch tagt der FIA-Weltrat in Delhi, um den Formel-1-Kalender für die kommende Saison zu ratifizieren.

Ursprünglich hätte der Vertrag mit Austin bis gestern unter Dach und Fach sein sollen. "Die Frist wurde nicht eingehalten, weshalb wir weiterhin versuchen, eine Lösung zu finden. Sie brauchen etwas Geld und einen Stift", so Ecclestone mit Blick auf die Verantwortlichen am Circuit of the Americas (CoTA) gegenüber 'Associated Press'.

"Fristen sind etwas schreckliches, weil die Leute immer bis zum letzten Moment warten", so Ecclestone weiter. "Wenn der Vertrag bis zur Weltratssitzung nicht unterzeichnet ist, kann das Rennen nicht stattfinden", stellt er klar. Nachdem der Formel-1-Kalender offiziell ratifiziert ist, können einzelne Rennen lediglich gestrichen, jedoch keine neuen mehr aufgenommen werden.

Sollte der Vertrag mit Austin nicht bis kommenden Mittwoch zustande kommen, wäre der Formel-1-Zampano bitter enttäuscht, wie er versichert: "Sie haben Probleme mit den Finanzen, versuchen aber, diese zu lösen. Sollte das Rennen nicht stattfinden können, wäre das ein Verlust für alle Beteiligten. Ich würde es gerne sehen, wenn die Formel 1 im nächsten Jahr dort fährt." Für den Fall, dass die benötigten Millionen nicht rechtzeitig aufgebracht werden können, bestünde nach wie vor die Möglichkeit, die Formel 1 erst im Jahr 2013 in Austin debütieren zu lassen.

Seitens der Verantwortlichen in Austin wurde noch keine weitere Stellungnahme abgegeben. Unterdessen wurde am Dienstag dieser Woche ein Lagebericht für weitere Bauvorhaben im Umfeld der Strecke verabschiedet. Demnach sollen auf einer gut 30 Hektar großen Fläche, welche an das Areal des CoTA angrenzt, Parkplätze und Hubschrauberlandeplätze entstehen. Bezüglich der Realisierbarkeit dieses Vorhabens wurde eine Frist bis zum 18. April 2012 festgesetzt.

Fotoquelle: Ian Weightman

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