In Brasilien beendete Timo Glock seine zweite Marussia-Saison zu Fuß

Formel 1 2011

— 04.12.2011

Glock: "Bin genauso gut wie Sebastian"

In einem Red Bull macht nur die Tagesform den Unterschied, wie Timo Glock findet - Er selbst ist überzeugt davon, dass er so gut wie Weltmeister Sebastian Vettel ist

Timo Glock fristet seit zwei Jahren ein Dasein am Ende des Feldes. Im Qualifying ist nach dem ersten Abschnitt Schluss und im Rennen kann er hauptsächlich nur gegen HRT beziehungsweise seine eigene Rundenzeit kämpfen. Ins Bild kommt der Marussia-Virgin-Pilot meist nur, wenn Überrundungen anstehen. In fast jedem Rennen sieht der 29-Jährige, wie sein Landsmann Sebastian Vettel im Red Bull an ihm wie ein Flugzeug vorbeizieht.

Dennoch gibt Glock nicht auf. Beim Marussia-Rennstall wurde eine neue Richtung eingeschlagen und das reine CFD-Design von Nick Wirth über Board geworfen. Auch die technische Partnerschaft mit McLaren soll bald Früchte tragen. Die Hoffnung lebt, auch wenn es schwierige 24 Monate waren, nachdem Glock mit Toyota Podestplätze erobert hatte. "Ich habe letztens meine alten Toyota-Mechaniker getroffen. Die haben mich gefragt, wie ich denn so motiviert bleiben könnte, nachdem wir 2008/2009 ums Podium gekämpft haben und ich jetzt um Platz 20."

"Es ist einfach so", sagt Glück dem 'Express'. "Wenn ich in ein Auto steige, bin ich immer motiviert. Auch wenn ich um die goldene Ananas fahre. Ich kämpfe einfach bis zum letzten Meter. Aber ich fahre leider nicht hinter Sebastian, sondern gegen Lotus. Und meine Motivation ist, den Abstand zu denen so klein wie möglich zu halten." Die großen Schlagzeilen hat Vettel auf dem Weg zu seinem zweiten WM-Titel geschrieben. Einen großen Anteil an den Erfolgen hat das Auto von Red Bull.

Das Beispiel Glock verdeutlicht, wie wichtig ein gutes Auto in der Formel 1 ist. "Ich weiß, dass ich genauso gut bin wie der Seb. Wenn wir uns alle in einen Red Bull reinsetzen würden, macht nur die Tagesform den Unterschied", ist der Odenwälder überzeugt. Beim Race of Champions in Düsseldorf kam es zum Kräftemessen verschiedener Spitzenfahrer in gleichen Autos. Zum Duell Glock gegen Vettel kam es im Nationen-Cup nicht, denn Glock schied mit seinem Partner Timo Scheider bereits in der Gruppenphase aus.

Fotoquelle: xpb.cc

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