Romain Grosjean möchte im kommenden Jahr ein Stammcockpit haben

Formel 1 2011

— 04.12.2011

Grosjean hofft auf Cockpit neben Räikkönen

GP2-Meister Romain Grosjean muss weiterhin warten, wie sich die Fahrersituation bei Lotus-Renault entwickelt - Von Kimi Räikkönen könnte der Franzose viel lernen

Romain Grosjean hat nach dem Gewinn des GP2-Meistertitels bei Renault die Chance erhalten, einige Freitagseinsätze zu fahren. Die Leistungen sind im ersten Freien Training aufgrund der oft noch schmutzigen Strecke und der unterschiedlichen Programme schwierig zu beurteilen. Dennoch galt der Franzose als heißer Anwärter auf das zweite Cockpit neben Witali Petrow für die kommende Saison. In den vergangenen sieben Tagen haben sich die Ereignisse dann überschlagen.

Mit Kimi Räikkönen hat Lotus-Renault überraschend einen Topfahrer verpflichtet, und plötzlich ist der Verbleib von Petrow nicht gesichert, obwohl er einen Vertrag besitzt. Am 10. Dezember soll feststehen, ob der Russe beim Team bleibt. Grosjean bleibt nichts anderes übrig als zu warten. "Ich glaube, ich stehe immer noch auf der Liste. Hoffentlich bekomme ich ein Cockpit, denn ich träume von der Formel 1."

"An der Seite von Kimi wäre es für meine Karriere und die Erfahrung sehr speziell", spricht Grosjean im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' die Situation bei Renault an. "Ich warte ab. Ich finde, ich habe alles gegeben als ich das Auto in meinen Händen hatte. Wir arbeiten daran, eine Lösung zu finden."

Räikkönen wurde lange mit Williams in Verbindung gebracht, doch dann wurde sich der "Iceman" rasch mit Renault einig. "Für das Team war es aus Meiden- und Marketingsicht eine sehr wichtige Verkündung. Niemand hat es erwartet, weshalb es sehr cool war", findet Grosjean. " Sie hatten es mir kurz vorher gesagt. Klar war ich etwas überrascht. Für das Team ist es sehr interessant und gut für die Zukunft."

Wie bewertet der 25-Jährige seine Chancen auf eine Rückkehr in die Königsklasse? "Es kommt darauf an, in welcher Stimmung man ist. Heute Morgen habe ich mich gut gefühlt. Es ist natürlich schwierig zu sagen. Wenn man nicht daran glaubt, dann wird man es auch nicht schaffen."

Fotoquelle: xpb.cc

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