Webber - hier bei der FIA-Preisverleihung 2010 - hasst Auftritte im Smoking

Formel 1 2011

— 08.12.2011

FIA-Gala: Webber trauert Tasmania-Challenge nach

Wegen der ungeliebten FIA-Preisverleihung in Delhi nahm Mark Webber dieses Jahr nur am ersten Tag seiner Tasmania-Challenge teil

Bei manchen Mark-Webber-Fans stellt sich vermutlich eine leichte Grundnervosität ein, wenn die vom australischen Red-Bull-Piloten veranstaltete Tasmania-Challenge stattfindet. Vor drei Jahren kollidierte er bei seinem Extremsport-Event mit einem entgegenkommenden Auto - bei diesem Mountainbike-Sturz zog er sich eine schwere Beinverletzung zu, die ihn lange beeinträchtigte.

Dieses Jahr nahm er bei der bereits vierten Ausgabe der Veranstaltung, wo 60 Athleten mit Fahrrad, Kajak und zu Fuß fünf Tage lang die australische Wildnis unsicher machen, bloß am ersten Tag aktiv teil. Doch wer glaubt, dass sich der 35-Jährige dabei schonte, der irrt. Highlight war das Abseilen über einen 50 Meter hohen Felsen.

Ungeliebter Auftritt in Delhi

Die Fans dürfen dieses Jahr jedenfalls aufatmen: Webber hat seinen Auftritt unverletzt überstanden. Via 'Twitter' gab er Entwarnung. "Ich habe den Wettbewerbs-Tag genossen - das Wetter war großartig und alle Teilnehmer waren begeistert. Perfekt!"

"Ich würde liebend gerne länger teilnehmen", stellt Webber klar, "doch meine Formel-1-Verpflichtungen haben Priorität und ich muss später diese Woche in Indien und in Großbritannien sein. Aber ich werde es online verfolgen." Mit seinem Sieg beim Saisonfinale in Brasilien hat sich der "Aussie" diesbezüglich selbst ein Ei gelegt, denn am Freitagabend findet in Delhi die offizielle FIA-Preisverleihung statt.

Als WM-Dritter muss er nun daran teilnehmen. Am Samstag steigt in Milton Keynes, der Heimatstadt seines Red-Bull-Teams, eine große Formel-Demonstration, bei der der Titelgewinn gefeiert wird. Auch da darf Webber nicht fehlen. Dass seine Anwesenheit in Indien verlangt wird, bezeichnet Sebastian Vettels Teamkollege gegenüber 'Daily Mail' als "unglücklich" und "schade".

Webber und die Anzugpflicht

Er verrät, dass er eine leichte Abneigung gegen Veranstaltungen dieser Art verspürt: "Es ist mir gelungen, nur auf eine Abendveranstaltung mit Anzugpflicht zu kommen, da das nicht meine Stärke ist. Ich werde fünf Minuten vor dem Beginn kommen und fünf Minuten nach dem Ende wieder gehen."

Wenn es um einen guten Zweck geht, ist Webber allerdings sehr aktiv. Das ist auch der Hintergrund der Tasmania-Challenge. "Es ist großartig, dass alles 2003 mit ein paar Freunden als Jagd durch den Busch begann. Inzwischen haben wir durch die Mark Webber Foundation mehr als eine Million Dollar für einen guten Zweck gesammelt." Webber unterstützt zwei gemeinnützige Organisationen: Whitelion richtet sich an benachteiligte junge Menschen, Save the Tassie Devil hilft dabei, eine in Tasmanien bedrohte Tierart zu schützen.

Fotoquelle: xpb.cc

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