Dany Bahar kennt Kimi Räikkönen noch aus gemeinsamen Ferrari-Tagen

Formel 1 2011

— 09.12.2011

Bahar: Räikkönen meint es ernst

Dany Bahar hat an der Motivation Kimi Räikkönens keine Zweifel und bezeichnet den "Iceman" als "großartigen Botschafter" für die Lotus-Gruppe

Lotus macht derzeit Nägel mit Köpfen. Nachdem dem Antrag auf Umbenennung des bisherigen Renault-Teams (bei dem man seit Beginn der Saison 2011 als Sponsor aktiv war) in Lotus vor wenigen Wochen offiziell zugestimmt wurde, sorgte vor allem die Bekanntgabe der Formel-1-Rückkehr von Kimi Räikkönen für jede Menge Wirbel.

"Uns war immer klar, dass Kimi ein talentierter Fahrer ist, der nichts mehr zu beweisen hat. Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir ihn verpflichten konnten", wird Dany Bahar von 'Formula1.com' zitiert. Der Geschäftsführer der Lotus-Gruppe widerspricht damit der lange Zeit vorherrschenden Meinung, wonach der "Iceman" für das im Besitz von Genii Capital befindliche Team kein Thema gewesen sei.

Bahar ist überzeugt, dass Räikkönen "ein großartiger Botschafter für unsere Marke sein wird" und ist schon ganz gespannt darauf, wie der Finne die Entwicklung des Autos vorantreiben wird. An der Motivation des Weltmeisters von 2007 hat der in der Türkei geborene Bahar nicht die geringsten Zweifel: "So wie ich Kimi in der Vergangenheit erlebt habe, ist er ein engagierter und entschlossener Fahrer, dessen Ziel es ist, an der Spitze zu kämpfen."

"Er nimmt seine Rückkehr in die Formel 1 sicher nicht auf die leichte Schulter", so Bahar weiter. Bei Ferrari konnte sich der heutige Geschäftsführer der Lotus-Gruppe vor Jahren bereits persönlich ein Bild von Räikkönen und dessen Arbeitsweise machen. Inzwischen wurde mit Romain Grosjean auch der zweite Fahrer beim Team aus Enstone bekannt gegeben.

Daran, dass das Team in der kommenden Saison mit dem neuen Zugpferd Räikkönen besser abschneiden wird als 2011, glaubt Bahar fest. "Ich glaube, wir werden im nächsten Jahr eine stärkere und vor allem konstantere Leistung des Teams sehen", sagt er und bezeichnet die bisherige Entwicklung seit Beginn der Zusammenarbeit mit Gerard Lopez als "mehr oder weniger so, wie wir es erwartet haben". Jetzt gehe es nach Meinung Bahars darum, "den bestmöglichen Ertrag aus dieser Partnerschaft sicherzustellen".

Fotoquelle: Lotus

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