Eric Boullier erwartet von seinem Team eine deutliche Steigerung

Formel 1 2011

— 10.12.2011

Boulliers Dreijahresplan zum WM-Titel

Renault-Teamchef Eric Boullier macht die Erwartungen in die neue Fahrerpaarung Räikkönen/Grosjean fest: Spätestens 2014 soll der Titel her

Renault lässt mit dem Austausch beider Fahrer im Vorfeld der Saison 2012 wenig Fragen offen, in welche Richtung die Formkurve des Teams, das künftig unter dem Namen Lotus firmieren wird, zeigen soll. Der spektakulären Verpflichtung von Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen, der im Team von Eric Boullier einen Zweijahresvertrag unterzeichnet hat, folgte in dieser Woche die Bekanntgabe, dass der amtierende GP2-Champion und Boullier-Schützling Romain Grosjean in der neuen Saison der Teamkollege des "Iceman" sein wird.

"Der Plan ist, in zwei oder drei Jahren Weltmeister zu werden", lässt Boullier anlässlich einer Pressekonferenz in Paris keine Zweifel an den Ambitionen des Teams. Mit den bisherigen Fahrern Witali Petrow und Bruno Senna, der beginnend mit dem Grand Prix von Belgien 2011 das Cockpit von Nick Heidfeld übernahm, sahen weder der Franzose noch Teambesitzer Gerard Lopez die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen.

"Unsere Fahrerwahl entspricht den Wünschen von Genii Capital, wieder zu einem Topteam zu avancieren", versichert Boullier und spricht damit auf die Renault-Erfolge der Vergangenheit an. In den Jahren 2005 und 2006 gewann der im britischen Enstone beheimatete Rennstall jeweils sowohl den Konstrukteurstitel als auch den Fahrertitel dank Fernando Alonso. Das Vorgängerteam Benetton kann ebenfalls WM-Titel sowohl auf Fahrer- als auch auf Konstrukteursebene vorweisen.

Kubica bleibt außen vor

Mit der neuen Besetzung Räikkönen/Grosjean wurde gleichzeitig auch die letzte Hoffnung auf eine Rückkehr von Robert Kubica als Stammfahrer ins Renault-Cockpit zunichte gemacht. "Ich weiß nicht, ob es eine Zukunft zwischen uns und Robert geben wird", sagt Boullier inzwischen und erteilt damit indirekt auch einer möglichen Anstellung als Testfahrer eine Absage.

Gegenüber 'BBC' präzisiert der Renault-Teamchef: "Wir haben lange auf Robert gewartet, um uns seiner Pläne anzunehmen." Auf die vereinbarte Rückantwort seitens des Polen und dessen Managers Daniele Morelli wartete das Team jedoch vergeblich.

Wenngleich Boullier ein Renault-Comeback Kubicas mittlerweile ausschließt, so ist er nach wie vor gewillt, dem bei einem Rallye-Unfall im Februar verletzten Piloten bei einer Rückkehr in die Königsklasse behilflich zu sein. "Wir würden uns gern mit ihm und seinem Manager zusammensetzen und erörtern, was wir tun können, um ihn in die Formel 1 zurück zu bringen. Wenn wir ihm dabei helfen können, werden wir das tun. Unsere Fahrer für das kommende Jahr haben wir jedoch inzwischen benannt und wir werden an ihnen festhalten."

Fotoquelle: xpb.cc

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