Mark Webber kann den Start der neuen Saison schon jetzt kaum abwarten

Formel 1 2011

— 11.12.2011

Webber: Formel-1-Karriere hängt von den Ergebnissen ab

Red-Bull-Pilot Mark Webber freut sich auf die Winterpause, kann aber auch den Start der Testsaison im neuen Jahr kaum abwarten

Mark Webber geht im kommenden Jahr womöglich in seine letzte Formel-1-Saison. Der 35 Jahre alte Australier verlängerte 2011 seinen Red-Bull-Vertrag erneut lediglich um ein weiteres Jahr. Genauso waren das Weltmeisterteam und der Routinier bereits 2010 vorgegangen. Somit halten sich beide Seiten die Möglichkeit offen, jeweils am Ende der nächsten Saison einen sauberen Schlussstrich ziehen zu können.

Dass es im Verlauf des kommenden Jahres erneut zu einer Vertragsverlängerung kommt, halten viele Experten hingegen für unwahrscheinlich. Webber wird im August 36, zudem stand er zuletzt zu deutlich im Schatten seines überragenden Teamkollegen Sebastian Vettel. Doch Webber selbst denkt noch gar nicht so weit voraus und beschäftigt sich noch nicht mit seinem Karriereende.

"Das ist nicht der richtige Ansatz", wird der Red-Bull-Pilot von 'Autosport' zitiert. Vielmehr gehe es darum, sich immer zu hundert Prozent auf das kommende Rennen zu konzentrieren. Letztlich sei auch nicht das Alter ausschlaggebend für die Dauer einer Formel-1-Karriere, sondern die Ergebnisse.

"Ich hatte Teamkollegen, die nicht die Ergebnisse einfahren und mit 21 am Ende sind", erinnert sich der Australier, der bereits für Minardi, Jaguar und Williams fuhr. "Es ist ein ergebnisorientiertes Geschäft. Wenn du nicht die Ergebnisse einfährst, arbeitest du nicht mit den Top-Teams zusammen."

Webber kann sich sicher sein, auch 2012 mit einem der Top-Teams schlechthin zusammenarbeiten zu können. Doch zunächst möchte er sich von der anstrengenden Saison 2011 erholen. "Ich habe noch nicht damit angefangen, meine Batterien wieder aufzuladen. Es wird schön sein, damit bald zu beginnen, etwas Zeit mit der Familie zu verbringen und sich zu erholen."

Besonders lange hält es der Fitness-Freak aber nicht auf der heimischen Couch aus. Spätestens nach drei oder vier Wochen jucke es wieder in seinen Füßen, gibt Webber zu. "Ich freue mich schon sehr darauf, wenn das nächstjährige Auto seinen Rollout hat. Es wäre wohl auch etwas falsch, wenn man sich darauf nicht freuen würde", findet Webber.

Fotoquelle: Red Bull/Getty

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