Blick nach vorn: Paul di Resta möchte 2012 mit Force India erneut angreifen

Formel 1 2011

— 13.12.2011

Di Resta: Force India will Platz fünf

Die starke Rookie-Saison von Paul di Resta hatte großen Anteil an der Erreichung des sechsten Platzes: Geht es 2012 für das Team weiter nach vorn?

Die erste Formel-1-Saison von Paul di Resta endete mit 27 Punkten auf Platz 13. Damit war der Brite klar bester Rookie des Jahres. Entsprechend positiv fällt auch das Fazit des Force-India-Piloten aus: "Ich bin sehr froh über das Jahr in der Formel 1, weil es ein Langzeitziel für mich war", wird er von 'Formula1.com' zitiert. "Es war eine freudige Erfahrung, aber auch viel harte Arbeit."

"Man muss psychisch richtig eingestellt sein und realistische Ziele haben", erklärt er. "Force India beendete die Saison auf Platz sechs in der Konstrukteurswertung. Das ist das bisher beste Ergebnis. Es ist sehr lohnend, weil es die Infrastruktur für kommendes Jahr verbessert und die Zielsetzung verändert. Das nächste Ziel wird es sein, als Fünfter die Saison zu beenden. Ich hoffe, dass ich an dieser Reise teilnehmen kann."

Die Fahrer für 2012 wurden immer noch nicht verkündet. Teamchef Vijay Mallya hat den 15. Dezember als Bekanntgabetermin genannt. Es ist anzunehmen, dass di Resta neben Nico Hülkenberg fahren wird. Kommentieren möchte er diese Theorie aber noch nicht: "Ich kann nichts sagen. Das einzige, was ich sagen kann ist, dass ich immer noch sehr eng mit dem Team arbeite und beim neuen Auto helfe."

"Natürlich wäre ich sehr stolz, ein weiteres Jahr mit dem Team zusammenzuarbeiten. Sie haben mir sehr viel Respekt und Vertrauen entgegengebracht", merkt er an. Zu einem möglichen Plan B äußert sich di Resta diplomatisch: "Ich glaube nicht, dass das etwas ist, über das man sich gerne Gedanken macht. Aber natürlich muss man auch ein Worst-Case-Szenario denken. Zum Glück habe ich für solche Dinge meinen Manager Anthony Hamilton. Dafür habe ich ihn eingestellt."

So gut wie unmöglich ist eine Wiederholung der diesjährigen Fahrerpaarung, obwohl die Kombination aus Adrian Sutil und di Resta gut funktionierte: "Manchmal war ich schneller als Adrian. Manchmal war er schneller als ich. Man sollte nicht vergessen, dass Adrian ein sehr wettbewerbsfähiger Kerl ist. Er ist sehr schnell und ich respektiere ihn. Zudem sind wir gute Freunde. Als Kombination in einem Team haben wir sehr gut zusammengearbeitet. Die Resultate belegen das."

Dennoch hält sich der Brite nur ungern mit Gedanken an 2011 auf und blickt lieber in die Zukunft: "Meine Philosophie ist es, nicht allzu viel über die Vergangenheit nachzudenken - und wir haben unser ursprüngliches Ziel mit Platz sechs erreicht. Wir müssen uns auf die Zukunft konzentrieren und dann klappt es hoffentlich mit Platz fünf."

Beim Umstieg vom DTM-Werksteam zu Force India wurde di Resta vom Sieg- zum Mittelfeldfahrer. Mit diesem Rollentausch hat er aber kein Problem: "Als ich bei Mercedes war, fuhr ich ein Werksauto. Deshalb wurde jedes Wochenende ein Sieg erwartet. Wenn man das nicht schaffte, wurde immer nach dem Grund gefragt. Hier liegt der Fokus mehr auf dem, was wir erreichen können", analysiert er. "Natürlich ist die Infrastruktur nicht die größte, aber es geht sehr professionell zu."

Fotoquelle: xpb.cc

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