Lewis Hamilton stellt sich schützend vor seinen vielkritisierten Manager

Formel 1 2011

— 14.12.2011

Management: Hamilton wehrt sich gegen Ecclestone-Kritik

Nach der Kritik von Bernie Ecclestone verteidigt Lewis Hamilton sein Management: Warum Simon Fuller keinen Einfluss auf seine Probleme hatte und was er ändern will

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist nicht der erste, der Kritik an Lewis Hamiltons Manager Simon Fuller und an dessen Firma XIX Entertainment übte. Aber er war einer der schärfsten Kritiker, als er die aktuelle Lösung des Briten gegenüber dem 'Guardian' als "Desaster" bezeichnete und meinte, dass der McLaren-Pilot dadurch mit Leuten in Kontakt komme, "die einen schädlichen Einfluss auf ihn haben."

Fuller managt unter anderem auch Fußball-Superstar David Beckham - im Gegensatz zu vielen anderen Piloten wird Hamilton nicht von seinem Manager persönlich betreut, sondern meist von wechselnden Mitarbeitern von XIX Entertainment. Davor hatte Vater Anthony Hamilton im Hintergrund die Fäden gezogen, doch zwischen den beiden war es im Vorjahr zum Bruch gekommen.

Hamilton nimmt Schuld auf sich

Jetzt wehrt sich Hamilton gegen Ecclestones Kritik. "XIX musste sich dieses Jahr sehr viel Kritik gefallen lassen, die hochgradig unfair war, doch das hat sehr viel mit mir zu tun", stellt sich der Weltmeister 2008 gegenüber 'SpeedTV' hinter seine Betreuer. "Es war mein Fehler."

Auch die Kritik, dass die Betreuung unzureichend war, relativiert Hamilton: "Sie wollten bei jedem Rennen dabei sein, sie haben mich über alle Maße hinaus unterstützt. Ich steure das und ich hatte entschieden, sie nicht bei jedem Rennen dabei zu haben, denn ich wollte bei manchen Rennen alleine sein. In Zukunft werde ich sie zu jedem Rennen mitnehmen."

Hamilton nimmt die Schuld für die schwierige Saison 2011 voll auf sich: "Sie bekamen all die Kritik ab und unterstützen mich nach wie vor. Sie hatten nie Einfluss auf meinen Denkprozess, wie ich mit den Dingen umgehen. Ich habe das wirklich alles selbst übernommen."

Betreuung in Zukunft bei jedem Rennen

In Zukunft möchte er seine Herangehensweise verändern und sich nicht mehr so sehr unter Druck setzen. "Dieses Jahr habe ich meine Ressourcen nicht optimal genutzt. Sie waren da, um mir zu helfen, und ich habe sie nicht genutzt, als ich sie gebraucht hätte. Aber ich weiß, dass wir in Zukunft eine erfolgreiche Beziehung und Partnerschaft haben werden."

Hamilton ist davon überzeugt, dass er mit Fuller den richtigen Manager an Land gezogen hat: "Kürzlich war ich mit Simon in New York Abendessen und ich habe es geliebt. Er ist wirklich ein fantastischer Kerl. Ich könnte mit meiner Entscheidung nicht glücklicher sein, denn ich bin von unglaublichen Leuten umgeben und freue mich auf die Zukunft."

Fotoquelle: xpb.cc

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