Ferrari erhofft sich dank der neuen Diffusor-Regeln einen Schritt nach vorn

Formel 1 2011

— 18.12.2011

Vorsichtiger Optimismus bei Ferrari

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali setzt in den ersten Ferrari unter der Leitung von Pat Fry große Hoffnungen - Regeländerungen spielen dem Team in die Karten

Um die aus Sicht der Scuderia Ferrari enttäuschende Saison 2011 so schnell wie möglich vergessen zu machen, sah man in Maranello bereits frühzeitig von einer intensiven Weiterentwicklung des 150° Italia ab und konzentrierte sich bereits ab Mitte der Saison auf die Entwicklung des Nachfolgemodells.

Dieses wurde im Unterschied zu den Ferrari-Boliden der Vorjahre nicht mehr unter Aldo Costa entwickelt. Costa musste bei den Roten bereits vor Halbzeit der Saison seinen Hut nehmen und wurde in der Position des Technikchefs durch den von McLaren zum Team hinzugestoßenen Pat Fry ersetzt. Unter Frys Leitung soll der aus der Feder von Chefdesigner Nikolas Tombazis stammende 2012er-Bolide dem "Cavallino Rampante" wieder auf die Sprünge helfen.

"Auf dem Papier sieht alles gut aus, aber wir müssen warten, bis wir mit dem Auto zum ersten Mal auf der Strecke waren", lässt sich Teamchef Stefano Domenicali knapp zwei Monate vor den ersten Testfahrten nicht in die Karten blicken. Der Italiener versichert allerdings, dass "alle Anzeichen für ein wettbewerbsfähiges Auto vorhanden sind".

Mit Blick auf den im Sommer vollzogenen Wechsel an der Spitze des Design-Teams urteilt Domenicali rückblickend: "Wir müssen Aldo Costa für einige WM-Titel und seine professionelle Einstellung danken. Manchmal erfordert die Situation jedoch einige Veränderungen in der Organisation. Ob es die richtige Entscheidung war, werden wir anhand der Ergebnisse sehen." Die ersten offiziellen Kilometer des neuen Ferrari sind für den Testauftakt am 7. Februar in Jerez vorgesehen.

Zudem verspricht sich Domenicali vom Verbot des heiß angeblasenen Diffusors in der kommenden Saison aus aerodynamischer Sicht "eine Rückkehr auf den Stand, mit welchem wir monatelang gearbeitet haben". "Das Verbot ist für uns entscheidend, denn wir haben nie herausgefunden, wie wir den angeblasenen Diffusor richtig nutzen müssen und konnten daher im Jahr 2011 nicht die gewünschte Leistung abrufen", so der Ferrari-Teamchef.

Fotoquelle: xpb.cc

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