Fernando Alonso bestätigt, dass der neue Ferrari ein innovatives Auto sein wird

Formel 1 2011

— 20.12.2011

Alonso: Ferrari will "dominantes Auto" bauen

Fernando Alonso spricht über seinen ersten Eindruck vom Windkanal-Modell des neuen Ferrari und rechnet mit einem Aufwärtstrend

Bereits nach dem Scheitern im Titelkampf 2010 kündigte Ferrari ein innovatives Auto für diese Saison an. Doch der Ferrari 150° Italia war weder besonders mutig, noch besonders schnell und so mussten sich die Roten aus Maranello Red Bull und McLaren beugen. Doch 2012 soll nun alles anders werden. Die technische Leistung hat nun nicht mehr Aldo Costa über, sondern sein britischer Nachfolger Pat Fry.

Er soll in Maranello einen Mentalitätswechsel herbeigeführt haben und eine deutlich innovativere Linie verfolgen als sein Vorgänger. Weltmeister Fernando Alonso durfte sich von den ersten Ergebnissen bereits ein Bild machen. "Ich habe das Auto bereits gesehen", bestätigt der zweifache Weltmeister. "Ich war vier Tage lang in Maranello. Ich habe aber nur die Windkanal-Version gesehen - wir müssen also abwarten."

Alonso bestätigt mutige Herangensweise

Dennoch dürfte Fry sein Versprechen eingelöst haben, denn laut Alonso glänzt bereits das Modell mit einigen interessanten Ideen. "Wir haben bei diesem Auto einige Maßnahmen ergriffen und Innovationen verwendet, die wir wegen der konservativeren Herangehensweise von Ferrari wahrscheinlich in den vergangenen Jahren nicht genützt hätten. Dadurch sind wir alle zuversichtlich."

Zuversicht, die aber noch nicht in Euphorie umschlagen darf, mahnt Alonso: "Zu diesem Zeitpunkt denken wir alle, dass wir für nächstes Jahr das beste Auto haben. Wir müssen bis Februar warten, wenn wir auf die Strecke gehen, um die Ergebnisse zu sehen und zu sehen, wie schnell das Auto ist."

Ferrari will vergangene Erfolge wiederholen

Geht es rein nach der Motivation, dann wäre Ferrari jetzt schon an der Spitze der Formel 1. Zumindest, wenn man Alonso glaubt: "Jeder im Team ist für die kommende Saison sehr motiviert. Es gibt einen Drang, den verlorenen Boden aufzuholen und das Gefühl zu erleben, das Red Bull in den vergangenen zwei Jahren haben durfte."

"Siege und WM-Titel waren für Ferrari im vergangenen Jahrzehnt zur Gewohnheit geworden - das wollen wir wieder schaffen. Vom ersten Mechaniker bis zum letzten Mechaniker - ich habe eine voll fokussierte Atmosphäre mit dem Verlangen, ein dominantes Auto zu haben, erlebt."

Alonso sieht Ferrari im Vorteil

Dies ist laut Alonso auch möglich, denn Ferrari besitzt dafür alle nötigen Mittel - zudem habe man mehr Entwicklungs-Spielraum als Red Bull. "Ich glaube, dass wir aufholen werden", prophezeit er. "Der Red Bull ist sehr gut entwickelt, ein sehr gutes Auto. Es ist möglich, dieses Auto zu verbessern und das werden sie tun, aber sie haben im Gegensatz zu uns nicht so viel Spielraum, um es zu verbessern."

Zumal er hofft, dass die Fehlerquellen dieser Saison bei Ferrari ausgeräumt sind: "Wir hatten aerodynamische Probleme, als der Windkanal nicht gut funktioniert hat. Wir hatten eine andere Philosophie, um uns an die Pirellis zu gewöhnen, eine andere Philosophie bei der Aufhängung und bei vielen anderen Dingen. Daher denke ich, dass sich Red Bull um X Prozent verbessern wird, wir aber um X hoch zwei. Es wird viel enger sein. Wer auch immer die nächstjährige WM gewinnt, wird dies um ein oder zwei Zehntel schaffen. Es wird keine großen Abstände geben."

Fotoquelle: xpb.cc

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