Vitantonio Liuzzi hofft noch: Der Italiener galt schon oft als Wackelkandidat

Formel 1 2012

— 02.01.2012

Liuzzi: Es kommen Zweifel auf

Vitantonio Liuzzi sah sich bislang sicher im 2012er-Cockpit von HRT - Besitzerwechsel lässt nun allerdings einige Zweifel an der Zukunft aufkommen

Die Formel-1-Fans müssen nicht mehr lange auf die ersten Eindrücke der Saison 2012 warten. Schon bald beginnen die Präsentationen der neuen Fahrzeuge, anschließend geht es bei Testfahrten in Jerez und Barcelona an die Vorbereitung für den Saisonauftakt. Derzeit sind noch maximal drei Cockpits zu vergeben. Bei Williams kämpft Adrian Sutil gegen Rubens Barrichello und weitere Bewerber, bei HRT und Caterham bangen Vitantonio Liuzzi und Jarno Trulli um die Fortsetzung ihrer Formel-1-Karrieren.

Während Frankreich 2012 ein großes Comeback mit gleich drei Piloten (Romain Grosjean, Charles Pic und Jean-Eric Vergne) auf der großen Bühne feiern wird, steht die große Formel-1-Nation Italien womöglich in diesem Jahr ohne eigenen Piloten in der Königsklasse da. Liuzzi und Trulli haben zwar angeblich gültige Verträge für die kommende Saison, aber dennoch halten sich die Gerüchte um deren Ablösung seit Wochen sehr hartnäckig.

Bei Caterham steht angeblich Witali Petrow mit einem gut gefüllten Geldbeutel vor der Tür, bei HRT erwartet man ebenfalls die Verpflichtung eines Paydrivers. "Ich besitze einen langfristigen Vertrag mit dem Team und ich glaube, dass sie mit mir glücklich sind", gab Liuzzi vor einigen Tagen noch zu Protokoll. Der Italiener wird bezüglich seines Cockpits im Team allerdings mittlerweile von Zweifeln geplagt. "Die Einigung habe ich mit dem vorherigen Besitzer getroffen. Jetzt ist meine Zukunft offen", erklärt er nun gegenüber 'TotalRace.com'.

Der spanische Rennstall war während der Saison von Jose Ramon Carabante an das Unternehmen Thesan Capital verkauft worden. Die neuen Eigentümer wollen voll auf die spansiche Karte setzen. Statt dem Deutschen Colin Kolles leitet ab sofort Ex-Formel-1-Pilot Luiz Perez-Sala die Geschicke als neuer Teamchef. Ein Großteil der weiteren deutschen Belegschaft ist nicht mehr beim Team, die Autos sollen in Zukunft von Spanien aus betreut werden.

Der Platz von Liuzzi könnte demnach durchaus an einen zweiten spanischen Piloten neben Routinier Pedro de la Rosa vergeben werden. Angeblich steht Jaime Alguersuari nach seinem Abschied von Toro Rosso bereits vor der Tür. Der Hobby-Musiker müsste allerdings reichlich Geld mitbringen. Über eigene Sponsoren dürfte Alguersuari die Mittel kaum zusammenbekommen, aber er darf auf weitere Red-Bull-Unterstützung hoffen. Die Österreicher hatten schon 2011 das HRT-Cockpit von Daniel Ricciardo finanziert.

Fotoquelle: HRT

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