Jules Bianchi träumt nach wie vor von einem Stammplatz in der Formel 1

Formel 1 2012

— 02.01.2012

Bianchi: 2012 Testfahrer - 2013 Stammfahrer?

Jules Bianchi kämpft um ein Formel-1-Cockpit - Als dritter Fahrer will er 2012 möglichst viele Kilometer sammeln und sich so für ein Renncockpit empfehlen

Jules Bianchi möchte dem Beispiel von Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne folgen und sich 2012 mit Einsätzen als Freitagstester für einen Stammplatz in der Formel 1 bewerben. Der Franzose war in der vergangenen Saison offizieller Testfahrer bei Ferrari, kam dort jedoch an den Grand-Prix-Wochenenden nicht zum Einsatz. In diesem Jahr will er nun unbedingt Fahrpraxis sammeln. "Ich werde versuchen, eine möglichst wichtige Rolle in der Formel 1 zu spielen, um ein Maximum an Informationen und Erfahrungen zu sammeln, um dann 2013 ein Cockpit zu bekommen", sagt Bianchi zu 'RCM'.

Der 22-Jährige möchte jedoch seinem bisherigen Arbeitgeber Ferrari nicht völlig verlassen. "Das Ziel ist ein Team zu finden, welches mir die meisten Kilometer ermöglicht, während ich weiterhin bei Ferrari bleiben kann." Bianchi ist seit 2009 Mitglied der Ferrari-Akademie und hat 2010 und 2011 die Young-Driver-Tests für das italienische Team bestritten. Darüber hinaus absolvierte er einige Testfahrten in älteren Ferrari-Modellen. Zuletzt war er als möglicher dritter Fahrer bei Force India im Gespräch.

Vor zwei Jahren galt der Franzose nach seinem Titelgewinn in der Formel-3-Euroserie als eines der hoffnungsvollsten Nachwuchstalente. Doch in der GP2, wo Bianchi seit 2010 fährt, konnte er diesen Erwartungen nicht gerecht werden. Obwohl er mit ART für ein Spitzenteam fuhr, gelang ihn in den beiden Jahren nur ein Sieg. Im vergangenen Jahr trat Bianchi vor allem durch einige unnötige Fehler und selbstverschuldete Unfälle in Erscheinung. Die Meisterschaft beendete er jeweils als Gesamtdritter.

Dennoch ist der 22-Jährige davon überzeugt, dass er die Herausforderung Formel 1 meistern würde. "Ich fühle mich 2012 schon bereit, aber ich muss auf dem Boden bleiben. Es ist schon etwas hart, aber so ist die Formel 1. Ich gebe nicht auf und unternehme 2013 einen neuen Anlauf.

Fotoquelle: Ferrari

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