Christian Horner verteidigt das Nachwuchs-Programm von Helmut Marko

Formel 1 2012

— 12.01.2012

Horner: Red Bull bei Junioren zu Unrecht in der Kritik

Red-Bull-Teamchef Christian Horner steht hinter der Entscheidung, bei Toro Rosso auf neue Fahrer zu setzen und verteidigt das Red-Bull-Nachwuchs-Programm

Red Bull musste fr den Rauswurf von Jaime Alguersuari und Sebastien Buemi bei Toro Rosso viel Kritik einstecken. Beide Piloten zeigten vergangene Saison teilweise gute Leistungen, obwohl sich keiner ernsthaft fr eine mgliche Nachfolge von Mark Webber aufdrngte.

Red Bulls Juniorteam-Chef und Motorsport-Konsulent Helmut Marko argumentierte, dass die beiden Piloten nach rund drei Jahren Formel 1 im Gegensatz zu ihren Nachfolgern Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne nicht mehr als Talente bezeichnet werden knnten. Die Aufgabe von Toro Rosso sei es aber, diese auszubilden.

Nun erhlt er Rckendeckung von Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Buemi und Alguersuari wurden von Red Bull dabei untersttzt, in die Formel 1 zu kommen. In Buemis Fall lief die Untersttzung ber drei, bei Alguersuari ber zweieinhalb Saisons. Dieser Zeitraum ermglicht es einem, sich ein Bild zu machen wie sich die Jungs entwickeln", erklrt er gegenber der 'BBC' die Rahmenbedingungen.

Horner glaubt an Ricciardo und Vergne

"Wie Dietrich Mateschitz sagt, ist Toro Rosso fr die Entwicklung der Fahrer da", beruft sich Horner auf den Red-Bull-Boss. "Bei Toro Rosso sollen die Sieger der Zukunft heranwachsen, in die wir in unserem Junioren-Programm investieren." Zudem ist der Brite der Meinung, dass es weder Alguersuari, noch Buemi ohne Red-Bull-Hilfe in die Formel 1 geschafft htten.

Er steht voll hinter der Entscheidung, nun auf die nchsten aufstrebenden Talente zu setzen. "Vergne und Ricciardo zhlen zu den aufregendsten Talenten im Umfeld der Formel 1. Beide sind mit dem Red-Bull-Team vertraut und sind in der Lage, sehr gute Arbeit zu leisten", spielt er auf deren Intermezzos als Red-Bull-Testfahrer an.

Gleichzeitig war es aber auch "logisch, Buemi als Test- und Ersatzfahrer zu behalten." Der Grund ist, dass der Schweizer bereits jetzt mit seiner Umgebung bestens vertraut ist: "Er wird hinter den Kulissen im Simulator arbeiten, kennt das Team, kennt die Strukturen und bleibt im Pool der Fahrer, die fr Red Bull verfgbar sind."

Red Bull zu Unrecht in der Kritik?

Horner meint, dass der sterreichische Energy-Drink-Konzern fr seine Jugendfrderung Lob, statt Schelte verdient htte: "Bei Sebastian Vettel hat es funktioniert und wir bieten Talenten wie Ricciardo und Vergne eine einzigartige Gelegenheit."

Red Bull habe laut Horner "bereits viele Fahrer in die Formel 1 gebracht. Einige sind geblieben, andere haben sich woanders hin entwickelt. Wir sind bei den Junioren in einer guten Position. Wenn ich mir ansehe, welche anderen Programme es gibt, dann hat Red Bull viel in die Jugend investiert und und sollte dafr gelobt werden, diesen Jungs die Mglichkeiten gegeben zu haben, die sie sonst nicht gehabt htten."

Zumal hinter Ricciardo und Vergne schon wieder neue Piloten nachdrngen, wie der Weltmeister-Teamchef verrt: "Wir haben einige Youngsters im Programm, darunter eine junger schottischer Kerl namens Lewis Williamson, den wir in der Renault-World-Series untersttzen und der im Vorjahr in der GP3 fuhr. Er ist ein weiterer Fahrer, der ohne Red-Bull-Programm nicht die Mglichkeit htte, sich zu entwickeln."

Fotoquelle: Red Bull/Getty

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