Der Grand Prix von Belgien soll ab 2013 abwechselnd mit Frankreich stattfinden

Formel 1 2012

— 13.01.2012

Spa-Le-Castellet-Plan: Belgier machen Druck

Belgiens Wirtschaftsminister wirft den Franzosen vor, sich bei der Planung eines alternierenden Rennens nicht an den Zeitplan zu halten und fordert rasches Handeln

Der Grand Prix von Belgien kämpft seit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten. Aufgrund des mäßigen Zuschauerinteresses ist das Rennen auf der Traditions-Rennstrecke von Spa-Francorchamps für die Veranstalter ein Verlustgeschäft. Aus diesem Grund entwickelte man den Plan, das Rennen nach dem deutschen Modell mit dem Nürburgring und Hockenheim ab 2013 alternierend mit Le Castellet abzuhalten.

Die Franzosen drängen auf ein Comeback im Formel-1-Kalender, für die Belgier wäre es eine willkommene Möglichkeit, in den Formel-1-freien Jahren die Kassen durch die Vermietung des Kurses wieder aufzufüllen. Es wurde sogar schon ein unverbindlicher Vertrag aufgesetzt, doch dieser wurde von den Franzosen nicht wie ursprünglich geplant Ende 2011 unterschrieben.

Der belgische Wirtschafts-Minister Jean-Claude Marcourt gibt sich nun gegenüber 'RTL Sport Belgium' ungeduldig. "Am 1. Januar ist nichts passiert", ärgert er sich, dass sich die Franzosen nicht an die Absprache halten. "Jetzt scheint es so, als würden sie das nachholen." Marcourt macht Druck: "In vier bis fünf Wochen müssen wir alles geklärt haben. Ich plane Dinge ungern durch und dann weiß keiner, was passiert. Wir warten auf eine Antwort aus Frankreich."

Fotoquelle: xpb.cc

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