Fernando Alonso ist mit der Berichterstattung nicht einverstanden

Formel 1 2012

— 13.01.2012

Alonsos Wunsch: Weniger Berichte über Privatleben

Fernando Alonso ärgert sich über die Berichterstattung über seine Scheidung und wundert sich über das Interesse an seiner Person

Fernando Alonso gab wenige Tage vor Weihnachten nach fünf Jahren Ehe die Scheidung von seiner Ehefrau Raquel del Rosario bekannt. Der Spanier bat darum, seinen Wunsch nach Privatsphäre zu respektieren. Dementsprechend verschnupft reagierte der zweifache Weltmeister, als er bei einer Pressekonferenz in Madonna di Campiglio gefragt wurde, ob seine regelmäßige Anwesenheit in Maranello ein möglicher Trennungsgrund gewesen sei. Teamchef Stefano Domenicali hatte erklärt, dass in den vergangenen 20 Jahren kein Pilot die Fabrik so oft besucht hat wie Alonso.

"Ich habe in der Öffentlichkeit nie über mein Privatleben gesprochen und ich möchte das auch so belassen", antwortete er. "Ich höre zum Beispiel aus so vielen Quellen, dass ich viel Zeit an einem Ort verbringe, wenn ich in Wahrheit ganz woanders bin. Da wurde zum Beispiel geschrieben, dass ich den Urlaub Ende letzten Jahres in Oviedo verbrachte, doch in Wahrheit war ich in Los Angeles di San Rafael nahe Segovia, nur um das klarzustellen."

Dem 30-Jährigen gelang es bisher meist, sein Privatleben bedeckt zu halten. Als ein spanischer TV-Sender Ende 2009 behauptete, dass sich Alonso und seine Ehefrau getrennt hätten, musste dieser 73.000 Euro Schadenersatz zahlen, die dann auf Wunsch des Ferrari-Stars an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen gingen.

"Das ist das erste Mal, dass ich in diesem Ausmaß im Zentrum von Spekulationen und Klatsch und Tratsch stehe und ich finde das sehr enttäuschend", kommentierte Alonso die Berichterstattung über seine Scheidung. "Raquel und ich haben darum gebeten, dass unser Privatleben respektiert wird, aber nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe unserer Trennung mussten wir so viele traurige Dinge lesen. Manche von ihnen waren schon beinahe lustig, weil sie so absurd waren."

Alonso hofft nun, dass das Interesse an seinem Privatleben wieder sinkt: "Ich glaube nicht, dass diese Art von Hetze lange anhält, denn die Mode ist immer im Wandel. Ich kann nicht glauben, dass sich so ein großes Interesse auf mein Privatleben konzentriert."

Fotoquelle: Ferrari

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