Daniel Ricciardos Blick kennt nur eine Richtung: Nach vorn

Formel 1 2012

— 14.01.2012

Ricciardo: "Am liebsten irgendwann im Red Bull"

Daniel Ricciardo ist fest entschlossen, seine Chance als Stammfahrer bei Toro Rosso zu nutzen und träumt vom Cockpit an der Seite von Sebastian Vettel

Daniel Ricciardo wird beim Grand Prix von Australien am 18. März zum ersten Mal als Stammfahrer in eine Formel-1-Saison gehen. Bei seinem Heimspiel in Melbourne tritt der Red-Bull-Junior erstmalig auch an einem Sonntag für Toro Rosso - das B-Team der Weltmeistermannschaft Red Bull - an.

Von der Entscheidung des Teams, die beiden bisherigen Fahrer Jaime Alguersuari und Sebastien Buemi vor die Tür zu setzen und stattdessen auf die nächste Junioren-Riege Jean-Eric Vergne und ihn selbst zu setzen, zeigt sich Ricciardo verblüfft. "Ich war schon etwas überrascht, da mir das Team vorher keine Hinweise gegeben hat, dass es in diese Richtung gehen wird", so der Australier gegenüber 'Formula1.com'.

Ricciardo ist fest entschlossen die sich ihm bietende Chance zu nutzen: "Das ist eine großartige Gelegenheit für mich und ich kann es gar nicht erwarten, in Melbourne - beziehungsweise vorher noch in Jerez - zu fahren", spricht er auf den offiziellen Testauftakt am 7. Februar in Spanien an und fügt hinzu: "Du musst immer zur Stelle sein und jede sich bietende Gelegenheit beim Schopf packen."

Helmut Marko betonte kürzlich gegenüber 'Gazzetta dello Sport', dass die bisherigen Toro-Rosso-Piloten Alguersuari und Buemi den Ansprüchen von Red Bull letztlich nicht ganz gerecht wurden: "Beide haben es verdient, in der Formel 1 zu fahren, aber das reicht uns nicht: Wir brauchen Sieger."

Ricciardo sieht sich durch diese Aussage zusätzlich angestachelt. "Für mich ist das umso mehr eine Motivation, das Beste aus mir selbst herauszuholen und bis ans absolute Limit zu gehen. Wenn mir das gelingt, kann ich wirklich von Erfolg sprechen", so der 22-Jährige.

Debüt im HRT war der richtige Schritt

"Mir war von Beginn an klar, dass ich bessere Möglichkeiten erhalten würde, wenn ich mich bei HRT gut in Szene setze", blickt Ricciardo auf die Saison 2011 zurück, in der er ab dem Grand Prix von Großbritannien in Silverstone das HRT-Cockpit von Narain Karthikeyan übernahm. "Es war nicht so wichtig, wie wettbewerbsfähig das Auto war. Mir ging es einfach darum, so viel wie möglich zu lernen. Ich glaube, es war der richtige Schritt für meine Karriere."

Daran, dass er dank seiner elf Rennen für HRT über einen entscheidenden Erfahrungsvorsprung gegenüber seinem Teamkollegen Vergne verfügt, glaubt der Australier allerdings nicht. "Wir sprechen hier nicht von Jahren. Vielleicht wird es dadurch für mich bei den ersten ein, zwei Rennen etwas einfacher. Wenn Jean-Eric aber seine bereits gezeigten Qualitäten bestätigen kann, dürfte dieser Vorsprung kaum die komplette Saison über anhalten", so Ricciardo.

Jetzt, da er bei beim B-Team der "Bullen" fest im Sattel sitzt, hat der Meister der Britischen Formel-3-Meisterschaft 2009 natürlich ein großes Ziel vor Augen. "Eines Tages würde ich natürlich am liebsten für Red Bull an den Start gehen", sagt er und bringt sich damit als Nachfolger von Mark Webber ins Gespräch. "Bisher saß ich allerdings noch nicht einmal im Auto für 2012. 2013 ist noch weit weg."

Fotoquelle: HRT

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