Christian Horner und seine Mannschaft arbeitet unter Hochdruck am RB8

Formel 1 2012

— 14.01.2012

Horner: Voller Einsatz bis zum Testauftakt

In der Red-Bull-Fabrik gehen derzeit die Lichter kaum aus - Das Team arbeitet fieberhaft daran, das neue Auto bis zum Testauftakt fertigzustellen

Das erste Rennen der neuen Formel-1-Saison endet für die meisten Teams schon am 7. Februar. Dann beginnen in Jerez die ersten Testfahrten der neuen Saison. Bis dahin läuft die Entwicklung und Produktion der neuen Fahrzeuge auf Hochtouren, weswegen für die Belegschaft in den Fabriken nach der kurzen Weihnachtspause derzeit wieder reichlich Überstunden anfallen. Auch Red Bull kann sich nicht auf den Erfolgen der letzten beiden Jahre ausruhen und arbeitet daher fast rund um die Uhr am neuen RB8.

"Momentan kommen wir gut voran und die Fabrik ist unglaublich beschäftigt. Aber ich bin sicher, so ist es zu dieser Zeit des Jahres bei allen Teams", wird Christian Horner von 'Autosport' zitiert. Dabei stehen die Teams in diesem Jahr unter zusätzlichem Zeitdruck, da das Chassis im Gegensatz zu den Vorjahren nicht vor dem ersten Renneinsatz, sonder schon vor der ersten Testfahrt alle von der FIA vorgeschriebenen Tests erfolgreich durchlaufen haben muss. "Die Tatsache, dass wir den Crash-Test vor dem ersten Test absolviert haben müssen, ist eine zusätzliche Herausforderung."

"Aber das ist für alle gleich, im Moment arbeiten wir in Milton Keynes bis tief in die Nacht", erklärt Horner. Red Bull möchte das neue Auto, wie die meisten anderen Teams auch, gleich bei den ersten Testfahrten zum Einsatz bringen. "Wir wollen bis zum ersten Test fertig sein, das ist unser Plan", lautet die Vorgabe des Teamchefs. Bislang hat von den Spitzenteams der Formel 1 nur Mercedes angekündigt, das neue Auto erst bei den zweiten Testfahrten in Barcelona zu präsentieren.

Da momentan alle Rennställe hinter den Mauern ihrer Fabriken arbeiten, kann nicht eingeschätzt werden, welches Team welche Neuentwicklungen präsentieren wird. Zwar machen Meldungen über eine spezielle Höhenverstellung bei Lotus die Runde, doch das ist für Horner Teil des Geschäfts: "Wir schreiben den Monat Januar und wir wissen nicht, was die anderen Teams machen. Daher gibt es immer einige Gerüchte und Spekulationen. Wir konzentrieren uns auf uns selbst und unsere Arbeit. Letztendlich zählt nur, was von Melbourne an passiert."

Der Teamchef ist jedoch zuversichtlich, dass seine Mannschaft die Herausforderungen bei der Entwicklung des neuen Fahrzeugs meistern kann. "Es gab in den vergangenen Jahren einige große Veränderungen. Der F-Schacht und der Doppeldiffusor wurden verboten, es gab neue Entwicklungen wie DRS oder die neuen Reifen, und vor zwei Jahren wurde das Nachtanken abgeschafft."

"Das alles ist ein Teil der Formel 1, und aus technischer Sicht haben wir bewiesen, dass wir in der Lage sind, uns unterschiedlichen Reglen anzupassen. Aber wir unterschätzen weder McLaren noch Ferrari und auch nicht Mercedes", bleibt Horner vorsichtig. Auch von den Testfahrten erwartet er noch keine zuverlässige Aufklärung über das Kräfteverhältnis der Saison 2012. Dies werde sich erst beim Saisonauftakt in Melbourne zeigen. "Erst nach dem Qualifying in Melbourne in neun Wochen wissen wir wirklich, wo wir stehen."

Fotoquelle: xpb.cc

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