Daniel Ricciardo: Vom sonnigen Perth ins winterliche Mitteleuropa

Formel 1 2012

— 17.01.2012

Ricciardo: Neuer Toro Rosso sieht "in Ordnung" aus

Daniel Ricciardo beschreibt seinen ersten Eindruck vom neuen Toro-Rosso-Boliden und könnte auch mit einem hässlichen Auto gut leben

Die Weihnachts-Ruhe ist vorbei - auch für Daniel Ricciardo hat der Ernst des Lebens wieder begonnen. Der neue Toro-Rosso-Pilot hat seine Zelte in seiner Heimat Australien abgebrochen und weilt nun wieder im kalten Europa. "Das war ein ziemlicher Klimawechsel", sagt der 22-Jährige, der in der kommenden Woche einer der Red-Bull-Gäste beim Skispektakel im österreichischen Kitzbühel sein wird. "Ich hatte über Weihnachten und Neujahr eine gute Zeit in Australien, aber es fühlte sich nur wie eine Woche an", beschreibt der Mann aus Perth seinen Heimatbesuch.

Sein erstes Ziel in Europa war Faenza, wo sein neues Team sitzt. "Ich bin direkt zu Toro Rosso geflogen und habe ein paar Tage mit den Ingenieuren verbracht", schildert der einstige Freitag-Testfahrer des Rennstalls. "Ich hatte bereits früher eine Fabriksführung, aber jetzt als vollwertiger Toro-Rosso-Fahrer war es schön, die Jungs wieder zu sehen. Ich war in allen Abteilungen, habe mir alles angesehen und sah auch, wie das Auto langsam Form annimmt."

Neuer Bolide: Front sieht anders aus

Erste Berichte lassen befürchten, dass die neue Fahrzeug-Generation die Herzen der Ästhetiker nicht gerade höher schlagen lassen wird. Doch wie sieht Ricciardos erster Eindruck seines neuen Dienstwagens aus? "Ich durfte die ersten paar Teile sehen, was schön war", erklärt er. "Außerdem sah ich einen Teil des Designs, das die Jungs im Designbüro entwickelt haben. Ich habe ihnen gesagt, dass es mir egal ist, ob das Auto hübsch ist. Es kann von mir aus auch das hässlichste Auto von allen sein, solange es schnell ist. Es dürfte aber in Ordnung sein."

Der bisherige HRT-Pilot meint, dass sich die neuen Boliden nur im vorderen Bereich von den Vorgängern unterscheiden. "Es gibt ja dieses neue Reglement bei der Nase", sagt er. "Die Front des Autos sieht daher etwas anders aus als im Vorjahr, aber abgesehen davon ist es ziemlich ähnlich. Ich würde sagen, dass sich die Autos abgesehen von der Nase nicht drastisch unterscheiden."

Ricciardo übernimmt Buemis Renningenieur

Ein Schwerpunkt von Ricciardos Besuch in Faenza war auch ein langes Gespräch mit seinem neuen Renningenieur Riccardo Adami. "Ich habe bereits im Vorjahr einige Male mit Riccardo zusammengearbeitet, der damals Buemis Ingenieur war", verweist er auf seine Freitag-Tests. "Wir wollten uns einfach an unsere Zusammenarbeit gewöhnen und sprachen über die Tests und das bevorstehende Programm."

Die derzeitige Stimmung im Team von Franz Tost beschreibt Ricciardo als "nervös, aber optimistisch, dass man ordentlich gearbeitet hat. Das Team hat mir ein paar Kleinigkeiten gezeigt, die man seit dem Vorjahr gemacht hat und die jetzt besser sein sollten. Hoffentlich haben sich nicht alle Teams so wie wir verbessert." Der "Aussie" ist mit seinem Besuch in Faenza jedenfalls zufrieden: "Die zwei Tage waren komplett ausgefüllt, aber es war dennoch gut. Wir wollten es nicht übertreiben, denn es gibt so viel zu besprechen, aber wir haben die wichtigsten Sachen erledigt."

Fotoquelle: xpb.cc

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