Christian Horner hatte Angst vor Konsequenzen durch Bernie Ecclestone

Formel 1 2012

— 18.01.2012

Kate's Dirty Sister: Horner fürchtete "Probleme mit Bernie"

Sebastian Vettel gibt seinen Autos stets Kosenamen wie Kate's Dirty Sister oder Kinky Kylie - Als der Teamchef davon erfuhr, fürchtete er Konsequenzen

Sebastian Vettel und seine Mechaniker haben eine liebgewonnene Tradition. Sie geben dem neuen Boliden zu Beginn der Saison stets einen Kosenamen. Alles begann bei Toro Rosso mit Julie, dann folgten Kate, Kate's Dirty Sister, Luscious Liz, Randy Mandy und schließlich im Vorjahr Kinky Kylie. Wie der kommende Red Bull RB8 heißen wird, ist noch unbekannt. Meist offenbart der Weltmeister kurz vor dem Saisonstart den neuen Kosenamen seines Boliden.

Vettel kann sich schon jetzt darauf einstellen, dass er im Zuge der Präsentation auf diesbezügliche Fragen der Journalisten antworten wird müssen - vor ein paar Jahren wusste aber nicht einmal Teamchef Christian Horner von Vettels Tick. "Er und seine Mechaniker geben den Autos Namen und ich wusste darüber nicht Bescheid, bis ich diesen Aufkleber durch die Onboard-Kamera über dem Helm sah, auf dem Kate's Dirty Sister stand", erinnert sich der Teamchef bei der 'Autosport'-Show an das Jahr 2009.

Angst vor Ecclestone

Zunächst sah Horner deswegen sogar Schwierigkeiten auf sein Team zukommen: "Ich habe dann gesagt, dass wir dadurch sicher ziemlich große Probleme mit Bernie kriegen werden und habe gefragt, worum es überhaupt geht. Er hatte ja Kate gecrasht und nannte es deshalb ihre dreckige Schwester."

Die Befürchtungen des Briten stellten sich allerdings als haltlos heraus. Aktionen wie diese trugen aber zweifellos zur Popularität des Heppenheimers im österreichischen Team mit Sitz in Milton Keynes bei. "Er ist sehr hungrig, aber gleichzeitig kombiniert er das mit einem guten Charakter, einem guten Sinn für Humor", bestätigt Horner. "Er ist in der Garage und im Team sehr populär, denn er ist einfach ein netter Kerl. Er kommt im Team sehr gut an."

Schafft Vettel dritten Titel in Folge?

Die Tatsache, dass Vettel den britischen Humor des Teams liebt, und gleichzeitig ein harter, akribischer Arbeiter ist, sorgen für seine enorme Beliebtheit. Zudem begeistert er sich nach wie vor für die Formel 1. "Er hat einen ziemlichen Enthusiasmus, ein Formel-1-Fahrer zu sein. Für ihn ist es nicht selbstverständlich. Das ist schön zu sehen", freut sich der Teamchef.

Doch gelingt es ihm nun, als dritter Fahrer nach Juan Manuel Fangio und Michael Schumacher drei Titel in Folge einzufahren? "Dadurch wird der Druck natürlich größer - für ihn und das Team", ist Horner die enorme Herausforderung bewusst. "Er ist der zweifache Weltmeister, der Mann, auf den es die anderen Fahrer abgesehen haben. Wir sind zweifache Weltmeister bei den Teams, die anderen wollen sich rehabilitieren. Das ist eine andere Art von Druck, mit der er aber bemerkenswert umgeht."

Fotoquelle: xpb.cc

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