Jean-Eric Vergne steht vor seiner ersten Saison als Stammfahrer in der Formel 1

Formel 1 2012

— 21.01.2012

Vergne zu Frankreich-Comeback: "Am liebsten in Le Mans"

Toro-Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne ist einer von drei Franzosen im Formel-1-Feld 2012 - Für eine Rückkehr des französischen Grand Prix hat er klare Vorstellungen

Jean-Eric Vergne empfahl sich nicht zuletzt dank seiner Leistungen beim Young-Driver-Test in Abu Dhabi im November für höhere Aufgaben. Als Vertreter des Red-Bull-Teams hatte Vergne bei besagtem Test die Nase vorn und wurde wenig später als Stammfahrer im zweiten Team von Red Bull - Toro Rosso - verpflichtet.

Den bisherigen Toro-Rosso-Stammpiloten Sebastien Buemi und Jaime Alguersuari blieb gegenüber der nächsten Riege Red-Bull-Junioren Vergne und Daniel Ricciardo nur das Nachsehen. Buemi konnte zumindest noch den Job als offizieller Testfahrer für Red Bull und Toro Rosso an Land ziehen, während Alguersuari bis dato in die Röhre schaut und noch nicht weiß, wo er in diesem Jahr fahren wird.

Vergne hingegen, der die Saison 2011 in der Renault-World-Series (WSbR) als Vize-Champion abschloss, bezeichnet den im Dezember erhaltenen Anruf von Helmut Marko, dem Motorsportberater der "Bullen", als "den besten Anruf, den ich je bekommen habe". Ab diesem Moment stand für den 21-jährigen Franzosen fest, dass er in der Saison 2012 sein Debüt als Stammfahrer in der Formel 1 geben wird, nachdem er im Vorjahr bereits an drei Freitagen für Toro Rosso im Einsatz war.

Seine Arbeit als vollwertiges Teammitglied in Faenza nahm Vergne bereits am Tag nach der freudigen Nachricht auf, als er "den Simulator von Toro Rosso in Beschlag nahm", wie er sich im Rahmen der Internet-TV-Sendung 'The Flying Lap' erinnert. "Ich hatte also gar keine Zeit, das Ereignis richtig zu feiern", sagt der aus der Künstler-Metropole Pontoise in der Nähe von Paris stammende Franzose.

Französische Renaissance in der Formel 1

Vergne ist sich der Last, die auf seinen eigenen sowie den Schultern seiner Landsleute Romain Grosjean (Lotus) und Charles Pic (Marussia) lastet, durchaus bewusst. "Frankreich ist im Motorsport dank der Erfolge von Sebastien Loeb und Citroen im Rallye-Sport, der Erfolge von Peugeot bei den Sportwagen und der WM-Titel durch Renault in der Formel 1 eine große Nummer. Einzig ein paar französische Fahrer haben in der Formel 1 gefehlt", gibt der neue Toro-Rosso-Pilot zu bedenken und bezeichnet die gegenwärtige französische Renaissance in der Königsklasse als "fantastisch".

Hinzu kommt, dass es in absehbarer Zeit aller Voraussicht nach wieder einen Grand Prix von Frankreich im Kalender geben wird, möglicherweise bereits im Herbst 2013. Als Favoriten hinsichtlich des Austragungsorts gelten derzeit Le Castellet sowie Magny-Cours, wo die Formel 1 im Jahr 2008 den bis dato letzten Grand Prix von Frankreich austrug.

Geht es jedoch nach Vergne, dann würde die Königsklasse künftig auf einer anderen Rennstrecke in der "Grande Nation" Station machen. "Ich liebe Le Mans, weiß aber nicht, ob es realistisch ist, dass die Formel 1 dort fährt", so der 21-Jährige, für den unterm Strich das Wichtigste ist, dass "die Formel 1 bald wieder in Frankreich fährt, das wäre eine wirklich tolle Sache".

Fotoquelle: Red Bull/Getty

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