Marc Gene hat die Demonstrationsfahrt in Doha sichtlich Spaß bereitet

Formel 1 2012

— 21.01.2012

Gene rast mit über 300 Sachen durch Doha

Marc Gene hat über 20.000 Fans in Katar bei einer Demonstrationsfahrt in einem Ferrari F2008 begeistert - Es ist wichtig, den Sport zu den Menschen zu bringen

In den Fabriken bereiten sich die Formel-1-Teams auf die ersten Testfahrten Anfang Februar vor, doch ein Motor heulte besonders laut auf: Ferrari veranstaltete in Doha eine Demonstrationsfahrt im Rahmen der Katar Motorshow, die am Montag beginnt. Marc Gene saß am Steuer eines F2008 und fuhr auf der Küstenstraße der Stadt entlang. Ein drei Kilometer langer Abschnitt wurde vorbereitet und der Spanier konnte richtig Gas geben. Er erreichte die 300 km/h-Marke. 20.000 Menschen hatten sich rund um die Straße versammelt und das Spektakel genossen.

"Es war ein interessanter Tag. Ich habe es sehr genossen, ein Formel-1-Auto in so einer schönen Umgebung zu präsentieren", sagt Gene. "Ich habe schon viele solcher Veranstaltungen gemacht, aber ich konnte noch nie so schnell fahren wie diesmal. Gegen Ende bin ich aufs Gas gestiegen, weil ich den Enthusiasmus der Menge gespürt habe. Es lag auch an der Strecke und am F2008, der ein unglaubliches Auto ist." In Katar findet alljährlich der MotoGP-Saisonauftakt statt, aber die Formel 1 gastierte noch nie auf dem Losail Circuit.

Gene streicht hervor, wie wichtig solche Demonstrationsfahrten in Städten sind, um die Popularität der Formel 1 zu steigern. "Es ist toll, unseren Sport den Menschen näher zu bringen, speziell in einem Land, in dem es noch nie Formel-1-Action gab. Ich bin sehr dankbar, dass die Organisatoren der Veranstaltung alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben, damit die Menge das Spektakel intensiv genießen konnte."

"Ich mag Katar. Ich war hier im Jahr 2004 beim ersten MotoGP-Rennen. Das Land hat sich seither verändert, es ist in kontrollierter Weise gewachsen", findet Gene, der zwischen 1999 und 2004 an insgesamt 36 Formel-1-Rennen teilgenommen hat. "Wir wurden herzlich begrüßt, und man hat die Leidenschaft der Leute für Ferrari und Motorsport gesehen." Aufgrund des Testverbots sitzt Gene nur bei Demonstrationsfahrten im Cockpit eines Formel-1-Boliden.

Auch er wartet gespannt auf den neuen Ferrari, der am 3. Februar in Maranello präsentiert wird. "In Maranello gibt jeder sein Bestes, damit wir für die Saison so gut wie möglich vorbereitet sind. Wir sind mit unserer Arbeit zufrieden, aber wir sind nicht alleine, denn es ist uns bewusst, dass auch alle anderen ihr Bestes geben. Wir werden das wahre Bild erst beim Saisonauftakt in Melbourne sehen." Das Ziel für die "Roten" ist klar: Fernando Alonso will die Red-Bull-Herrschaft brechen und den Weltmeistertitel für den berühmtesten Rennstall der Welt gewinnen.

"Wir haben oft bewiesen, dass wir wissen wie man das schafft", sagt Gene. "Es kommt nicht von ungefähr, dass wir das erfolgreichste Team in diesem Sport sind. Trotzdem wissen wir, dass es nie leicht ist zu gewinnen, speziell in einem konkurrenzfähigen Sport wie der Formel 1."

Fotoquelle: Ferrari

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