Christian Horner ist auf die Rundenzeiten von Vergne und Ricciardo gespannt

Formel 1 2012

— 22.01.2012

Horner blickt gespannt auf das Stallduell bei Toro Rosso

Red-Bull-Teamchef Christian Horner bezeichnet Jean-Eric Vergne und Daniel Ricciardo als "zwei der größten Talente" - Keine Garantien für eine Beförderung

Das teaminterne Duell bei Toro Rosso verspricht bereits vor dem Saisonauftakt am 18. März in Melbourne jede Menge Spannung. Im Kampf der beiden Red-Bull-Junioren Jean-Eric Vergne und Daniel Ricciardo geht es um mehr als nur die Vorherrschaft im Team rund um Franz Tost. Das große Ziel sowohl des Franzosen als auch des Australiers ist ein Aufstieg ins aktuelle Weltmeisterteam Red Bull.

Christian Horner jedenfalls wird das Duell Vergne vs. Ricciardo mit großem Interesse verfolgen. "Sie sind zwei der größten Talente im Umfeld der Formel 1", lobt der Red-Bull-Teamchef gegenüber 'Autosport' die beiden dem Nachwuchsförderprogramm des Energy-Drink-Herstellers entstammenden neuen Stammfahrer bei Toro Rosso.

Die Tatsache, dass Vergne und Ricciardo in dieser Saison erstmals mit identischem Material auf der höchsten Ebene des Motorsports gegeneinander antreten, gibt allen Verantwortlichen laut Horner "die Möglichkeit, ihre Entwicklung viel besser beurteilen zu können".

In den Nachwuchsklassen haben sich sowohl Vergne als auch Ricciardo mit ihren Titeln in der Britischen Formel-3-Meisterschaft sowie Vizetiteln in der Renault-World-Series (WSbR) für höhere Aufgaben empfohlen. Zudem konnten beide im Rahmen von Testeinsätzen für das Red-Bull-Team überzeugen. "Wir stehen ganz klar hinter ihrer Beförderung in ein Renncockpit", sagt Horner.

Drei Anwärter auf das Cockpit von Mark Webber

Eine Garantie für eine weitere Beförderung vom Toro-Rosso- zum Red-Bull-Stammpiloten gebe es jedoch weder für Vergne noch für Ricciardo, wie Horner betont: "Beide gehören unserem Juniorenprogramm an und sind von Red Bull an Toro Rosso ausgeliehen. Alles Weitere wird die Zeit zeigen müssen. Es gibt keine Garantien." Nach einer vollen Saison ließe sich das Talent der beiden wesentlich besser beurteilen, findet der Red-Bull-Teamchef.

Derweil wird die Testarbeit im Nummer-eins-Team des Energy-Drink-Giganten aus Österreich in diesem Jahr vom bisherigen Toro-Rosso-Stammfahrer Sebastien Buemi erledigt. Der Schweizer spekuliert genau wie Vergne und Ricciardo auf zukünftige Einsätze an der Seite von Sebastian Vettel.

Horner lässt sich in Bezug auf Buemi jedoch nur entlocken: "Sebastien als unseren Test- und Ersatzfahrer zu haben, ist das bestmögliche Szenario. Er ist in technischen Angelegenheiten sehr kompetent und verfügt über eine Menge Erfahrung der aktuellen Formel-1-Boliden. Zudem kennt er das Team sehr gut. Für uns ist das nur positiv."

Fotoquelle: Red Bull/Getty

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