In der Formel 1 wurden 2011 dank neuer Regeln einige Rekorde gebrochen

Formel 1 2012

— 26.01.2012

Aus dem Kuriositätenkabinett: Zahlen zur Formel-1-Saison

Ungewöhnliche Zahlen aus der Formel 1: Im Rennjahr 2011 fuhr die Königsklasse fast bis zum Mond und absolvierte exakt 1.111 Boxengassen-Besuche

Hinter einer Zahl sind sie alle her: Kaum hat die neue Formel-1-Saison begonnen, ist die Jagd auf den Mann mit der Startnummer eins eröffnet. Dabei regieren in der Königsklasse des Motorsports doch vor allem die ganz großen Zahlen. Die Budgets der Rennställe liegen im dreistelligen Millionenbereich und mehrere hundert Angestellte zeichnen für die beiden Fahrzeuge eines Formel-1-Teams verantwortlich.

Letztendlich sind es wiederum Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen. Wie zum Beispiel die Boxenstopps, die seit dem Verbot des Nachtankens noch wichtiger geworden sind. Als besonders flink erwiesen sich 2011 die Mercedes-Mechaniker, die einen ihrer Fahrer in Schanghai bereits nach nur 2,82 Sekunden wieder auf die Reise schickten. Auch abseits der Ideallinie ist eben Tempo gefragt.

Etwas gemütlicher können es hingegen die Reifenmonteure von Pirelli angehen lassen: Um einen Formel-1-Pneu für den Rennbetrieb vorzubereiten und Reifen und Felge miteinander zu verbinden, benötigt ein Fachmann insgesamt zweieinhalb Minuten. Dass diese Aufgabe gar nicht so einfach ist, stellte Sebastian Vettel eigenhändig fest: Der Weltmeister wurde nämlich in 5:13 Minuten abgewinkt.

Deutlich rekordverdächtiger sind da schon die exakt 1.111 Boxenbesuche des gesamten Formel-1-Starterfeldes in der vergangenen Saison. Diese kuriose Zahl kommt allerdings nur zustande, wenn die 22 Durchfahrts- und vier Stop-&-Go-Strafen mit in die Rechnung einbezogen werden. 2011 wurde aber häufiger überholt als gestoppt: 1.120 Überholvorgänge stellen eine Formel-1-Bestleistung dar.

Dazu leistete Pirelli im vergangenen Jahr einen nicht unwesentlichen Beitrag, doch das Unternehmen aus Mailand punktete auch in anderen Kategorien: Insgesamt servierten die Köche in der Hospitality der Italiener 28.612 Gerichte und über 1,2 Tonnen Pasta, zudem genoss das Formel-1-Fahrerlager beim exklusiven Reifenlieferanten mehr als 43.000 Espresso - ungefähr 2.000 pro Wochenende.

Beeindruckende Zahlen liefert auch die Formel-1-Laufleistung: 2011 legten die Boliden bei Tests und Rennen insgesamt 307.657 Kilometer zurück. Dies entspricht beinahe der kleinsten Distanz zwischen Erde und Mond, etwa 7,5 Erdumrundungen, fast der tausendfachen Renndistanz des Großen Preises von Australien oder einem Drittel der gesamten Jahres-Wegstrecke der zwölf Pirelli-Servicetrucks...

Fotoquelle: xpb.cc

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