McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh: Nachlassen ist keine Option

Formel 1 2012

— 27.01.2012

McLaren: Das Ziel ist der Titel

Martin Whitmarsh gibt die Marschrichtung für die Formel-1-Saison 2012 vor: Einen Platz besser als 2011 - Jenson Button mit Jungfernfahrt im MP4-27

Mit sechs Siegen aus 19 Rennen verlief die Saison 2011 für McLaren durchaus erfolgreich. Das ganz große Ziel - den Gewinn des WM-Titels - verpasste die Truppe aus Woking allerdings sowohl in der Fahrer- als auch in der Konstrukteurswertung. In beiden Fällen stand unterm Strich Platz zwei zu Buche.

Geht es nach McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh, dann ist die Maßgabe für die am 18. März in Melbourne beginnende Saison klar: eine Verbesserung um eine Position soll her. "Wir sind stolz auf unsere Siegquote aus der vergangenen Saison sowie aus der Vergangenheit des Teams , haben aber natürlich zum Ziel, diese weiter zu verbessern", stellt Whitmarsh gegenüber 'Formula1.com' klar. "McLaren hat in 46 Jahren Formel 1 20 WM-Titel gewonnen. Es ist unsere feste Absicht, weitere Titel hinzuzufügen."

Vor den ersten Testfahrten mit dem neuen MP4-27, der am 1. Februar am Standort des Teams im englischen Woking präsentiert wird, will sich Whitmarsh allerdings zu keiner verfrühten Einschätzung hinreißen lassen. "Vor den Testfahrten weiß man nie, wie gut sich das neue Auto im Vergleich zur Konkurrenz behaupten wird. Ich bin mir sicher, dass Red Bull, Ferrari, Mercedes und alle anderen Teams genauso hart an ihren Fahrzeugen für 2012 arbeiten wie wir", so der McLaren-Teamchef.

Erstmals auf die Strecke gehen wird der neue MP4-27 am 7. Februar in Jerez de la Frontera. Jenson Button wird die Jungfernfahrt absolvieren, bevor Teamkollege Lewis Hamilton am zweiten Tag das Steuer übernehmen wird. Im Hinblick auf den neuen Boliden kündigt Whitmarsh an: "Alles, was ich sagen kann ist, dass der MP4-27 eine logische Evolution des MP4-26 ist - angepasst an die neuen technischen Regularien."

Dem Umstand, dass Button den Wagen vor Hamilton erstmals fahren wird, will der McLaren-Teamchef übrigens keine große Bedeutung beimessen. "Angesichts der heutigen Einschränkungen hinsichtlich der Testtage sind wir bestrebt, beide Fahrer so viel wie möglich fahren zu lassen. Wir haben unsere Fahrer im Team stets gleich behandelt und werden dies auch weiterhin tun. Unser Zeitplan hat ergeben, dass Jenson am ersten Tag und Lewis am zweiten Tag im Auto sitzt, aber es hätte genauso gut umgekehrt sein können."

Fotoquelle: McLaren

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