Pirelli fungiert auch in der Saison 2012 als Alleinausrüster auf dem Reifensektor

Formel 1 2012

— 28.01.2012

Die Reifenregeln im Überblick

Die FIA hat das Reifenreglement für die Formel-1-Saison 2012 weitestgehend unverändert gelassen: Zusammenfassung der wichtigsten Vorschriften

Der Automobilweltverband FIA hat für die bevorstehende Saison 2012 keine großen Veränderungen hinsichtlich des Reifenreglements der Formel 1 vorgenommen. Die zwölf Teams sehen sich somit im zweiten Jahr des Pirelli-Monopols einer vertrauten Situation gegenübergestellt. Zusammenfassend noch einmal die wichtigsten Beschlüsse im Überblick:

Vor Beginn eines jeden Rennwochenendes wählt Pirelli zwei der vier grundsätzlich angebotenen Slick-Mischungen aus und bringt diese an die Rennstrecke. Diejenige Mischung, welche von der Charakteristik her besser zur jeweiligen Strecke passt, wird als "Prime" bezeichnet. In den meisten Fällen ist dies die härtere der beiden Reifenmischungen, muss es aber nicht zwangsläufig sein.

Die zweite Mischung ist der sogenannte "Option"-Reifen. Anders als noch zu Beginn der Saison 2011 muss inzwischen nicht mehr ein Mischungsgrad zwischen dem Prime und dem Option liegen. Das heißt, die Kombination Medium/Soft ist genauso denkbar wie Hard/Soft.

Für das gesamte Rennwochenende stehen jedem Fahrzeug insgesamt elf Sätze Trockenreifen (Slicks) zur Verfügung. Für die beiden Freien Trainings am Freitag werden drei Sätze - zwei Prime und ein Option - bereitgestellt. Einer der beiden Prime-Sätze ist von den Teams im Anschluss an das erste Freitagstraining zurückzugeben. Für die zweite Sitzung stehen somit noch zwei Reifensätze zur Verfügung, welche anschließend ebenfalls an Pirelli zurückzugeben sind.

Für den Samstag stehen jedem Team acht Reifensätze pro Fahrzeug (vier Prime und vier Option) zur Verfügung. Da im Anschluss an das dritte und letzte Freie Training am Samstagvormittag je ein Prime- und ein Option-Satz zurückgegeben werden müssen, verfügt jeder Fahrer für Qualifying und Rennen über jeweils drei Sätze der beiden Mischungen.

Während des Rennens muss von jeder der beiden Mischungen mindestens ein Satz verwendet werden. Anderenfalls wird das betroffene Fahrzeug aus der Wertung ausgeschlossen. Sollte das Rennen vor Ablauf der geplanten Renndistanz oder Erreichen des Zwei-Stunden-Limits abgebrochen werden müssen und ein Fahrer hat bis dahin nur eine Reifenmischung verwendet, so wird dieser mit einer nachträglichen Zeitstrafe in Höhe von 30 Sekunden belegt.

Die Vorschrift, beide Slick-Mischungen zu verwenden, gilt nur für Trockenrennen. Wird ein Rennen explizit als Regenrennen deklariert, fällt dieser Passus weg. Die Verwendung von Intermediates oder Regenreifen (die beide zusätzlich zu den beiden Slick-Mischungen bei jedem Rennen vorrätig sind) ist den Teams überlassen. Wird ein Rennen hinter dem Safety-Car gestartet, ist die Verwendung von Regenreifen solange Pflicht, bis das Safety-Car die Strecke verlassen hat.

Fotoquelle: Pirelli

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