Mark Webber spulte am Donnerstag das übliche Programm ab - ohne Probleme

Formel 1 2012

— 01.03.2012

Webber: "Die Prioritäten müssen stimmen"

Mark Webber beendet den Donnerstag in Barcelona auf Platz vier - Das stramme Testprogramm komme einem erfahrenen Team wie Red Bull entgegen

Red Bull hat den ersten der letzten vier Testtage in Barcelona unauffällig abgespult. Mark Webber drehte am Donnerstag 102 Runden und rangierte mit seiner persönlichen Bestzeit (1:23.830 Minuten) auf Platz vier der Tageswertung. Viel wichtiger als einzelne Rundenzeiten dürfte dem Weltmeister-Team aber das Abhaken der einzelnen Punkte des umfangreichen Testprogramms gewesen sein.

"Wir sind hier beim letzten Test und es geht langsam zum ersten Rennen hin. Darüber freuen wir uns sehr", meint Webber. "Wir haben in dieser Woche allerdings noch einiges vor uns, das wir durchgehen müssen. Wir müssen wichtige Daten sammeln, da werden die kommenden drei Tage sehr wichtig. Wir lernen bei jeder Ausfahrt und machen dabei Fortschritte, denke ich."

Angesichts des eng gesteckten Terminkalenders in diesem Winter komme es derzeit vor allem darauf an, genau zu wissen, was man will. "Die Prioritäten müssen stimmen - und darauf muss man sich konzentrieren", findet Webber. "An dieser Stelle spielt Erfahrung eine Rolle - und davon haben wir reichlich. Bis hierhin läuft alles gut, aber der Tag hat zurzeit nicht genug Stunden. Ich bin mir aber sicher, dass wir nicht das einzige Team sind, das so denkt."

Webber sieht derzeit mehrere Rennställe auf einem ähnlich hohen Niveau. "Es gibt einige phänomenale Teams, die sehr, sehr stark Druck machen: McLaren, Mercedes, Ferrari und auch Lotus. Wir sind bis jetzt recht zufrieden, aber das kann sich in der Formel 1 sehr schnell ändern", weiß der Routinier. "Es ist schwierig zu verstehen, wer im Moment was tut, denn es gibt so große Unterschiede in Bezug auf das Benzin, den Zustand der Reifen und alle möglichen Sachen."

Die aktuellen Eindrücke von den Testfahrten könne man analysieren "bis man blau wird", findet Webber. "Selbst wenn wir das Rennen in Melbourne gefahren sind, müssen wir nach Sepang und uns dort ein Bild davon machen, wie sich die Meisterschaft entwickelt. Ein 90-Minuten-Rennen im Albert Park wird die Meisterschaft nicht entscheiden."

Webbers Renningenieur Ciaron Pilbeam ergänzte: "Wir hatten einen guten Run, ohne irgendwelche Zuverlässigkeitsprobleme. Unterm Strich was es also ein erfolgreicher Tag. Wir haben den Morgen damit verbracht, einige kurze Runs zu absolvieren. Am Nachmittag sind wir längere Runs gefahren und haben an der Leistung gearbeitet. Wenn man das komplette Programm ohne Probleme abspulen kann, gibt es nicht arg viel mehr zu sagen, als dass es ein guter Tag gewesen ist."

Fotoquelle: xpb.cc

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