Mark Webber will 2012 von Anfang an um Siege kämpfen

Formel 1 2012

— 04.03.2012

Webber: "Fühle mich besser als vor einem Jahr"

Nach Abschluss der Testfahrten sieht Mark Webber dem Saisonauftakt zuversichtlich entgegen - Die Neuerungen am Red Bull spielt der Australier herunter

Für Mark Webber war die Testarbeit des Winters mit dem gestrigen Tag beendet. Am Abschlusstag der Tests in Barcelona sitzt Teamkollege Sebastian Vettel in Barcelona im Red Bull. Während der Saisonvorbereitung trat der österreichisch-britische Rennstall nur selten durch Bestzeiten in Erscheinung. Lediglich am 21. Februar war Vettel schnellster Pilot, an den übrigen Tagen überlies Red Bull anderen Teams die Zeitenjagd und konzentrierte sich auf Abstimmungs- und Entwicklungsarbeit am RB8.

Nachdem Webber das neue Auto sechs Tage lang getestet hat, geht er voller Zuversicht in die Saison 2012. "Ich fühle mich besser als vor einem Jahr, gemessen an den Eindrücken der Testfahrten", wird der Australier von 'Autosport' zitiert. "Ich erwarte ein wesentlich besseres Jahr als 2011, vor allem einen besseren Saisonbeginn. Das ist auf jeden Fall möglich", so Webber.

In der vergangenen Saison kam der Red-Bull-Pilot nur langsam in Fahrt. Vor allem die Umstellung auf die Pirelli-Reifen bereitete ihm zu Saisonbeginn einige Probleme. Erst im Laufe des Rennjahres konnte er sich sukzessive steigern. Dennoch war er Vettel klar unterlegen. Während der Deutsche im gleichen Auto souverän zu WM-Titel Nummer zwo fuhr, gelang Webber erst beim Saisonfinale in Brasilien der erste und einzige Erfolg.

Versteckspiel bei Red Bull

Dem Australier war es am gestrigen Tage auch vorbehalten, das erste große Update des RB8 zu testen. Red Bull fuhr am Samstag mit neuen Flügeln und einem veränderten Auspuff. Webber spielt die Bedeutung der neuen Teile jedoch herunter: "Das war für mich kein neues Paket, es waren nur einige kleinere aerodynamische Veränderungen, die wird erst noch analysieren müssen."

Allerdings war Red Bull eifrig bemüht, diese "kleineren Veränderungen" vor der Konkurrenz zu verbergen. Bei jedem Stopp Webbers wurde das Heck des Fahrzeugs eilig abgedeckt. Am heutigen Sonntag trieb Red Bull das Versteckspiel noch weiter: Mit aufgespannten Regenschirmen deckten die Mechaniker das Auto zusätzlich ab. Allerdings könnte dies auch nur ein psychologisches Spiel sein, um die Konkurrenz nervös zu machen.

Webber erklärt jedoch, dass nicht jedes von den Ingenieuren erdachte Update auf der Strecke unmittelbar einen Vorteil bringe: "Du kannst die Teile nicht einfach ans Auto bauen und erwarten, dass sie direkt funktionieren. Die Autos sind heutzutage sehr komplex." Daher müsse man die Tests sorgfältig auswerten: "Es gab einiges, was uns gefallen hat, und einige Dinge, die wird uns noch genauer anschauen müssen."

Fotoquelle: Red Bull

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