Bruno Senna kämpft um den Verbleib Brasiliens in der Formel 1

Formel 1 2012

— 08.03.2012

Senna bestätigt: Williams-Vertrag nur für 2012

Bruno Senna will sich mit guten Leistungen im Williams-Cockpit für eine Vertragsverlängerung empfehlen und strebt regelmäßige WM-Punkte an

Nachdem Bruno Senna vor Jahresfrist beim Saisonstart in Melbourne zuschauen musste, verfügt er für das in gut einer Woche beginnende neue Rennjahr wieder über ein Stammcockpit. In der Winterpause unterschrieb der Brasilianer einen Vertrag beim Williams-Team, für das sein legendärer Onkel Ayrton im Jahr 1994 seine letzten Formel-1-Runden bestritt.

Der Williams-Kontrakt für die zweite Senna-Generation gilt derzeit nur für die Saison 2012, wie Bruno gegenüber 'O Estado de S. Paulo' bestätigt: "Ich sehe diese Chance als den eigentlichen Beginn meiner Karriere an und hoffe, mich mit einem guten Job in diesem Jahr für eine Vertragsverlängerung zu empfehlen. So Gott will, werden sich meine Ergebnisse in Zukunft verbessern."

Sennas erklärtes Ziel für seine erste Saison in Williams-Diensten sind regelmäßige Platzierungen in den Punkterängen. "Alle Teams haben ein Schritt nach vorn gemacht", glaubt er und präzisiert: "Ich gehe davon aus, dass Force India, Toro Rosso und Sauber stark sein werden. Die größte Überraschung ist für mich jedoch Caterham, die bei den Testfahrten eine beeindruckende Performance an den Tag gelegt haben."

Mit der Erfahrung aus den eigenen Vorsaisontests sieht Senna sich und Williams dennoch gut aufgestellt, den Sprung in die Top 10 zu schaffen. "Im Vergleich zur Performance des Teams im vergangenen Jahr wäre das ein ziemlich großer Sprung, aber es ist unser Ziel", sagt er.

"Das Auto hat Potenzial und ich gehe davon aus, dass wir im Verlauf der Saison noch mehr Speed finden werden. Bisher ist es schon einmal sehr zuverlässig", urteilt der Brasilianer über den neuen FW34 mit Renault-Motor im Heck. Zudem lässt sich dieser zur Freude von Senna vor allem "am Limit einfach fahren". Speziell in den langsamen Kurven bereitet ihm das Auto derzeit aber noch Probleme.

Angesichts der Tatsache, dass sein Vertrag gegenwärtig nur für ein Jahr gilt und auch der von Landsmann Felipe Massa bei Ferrari Ende des Jahres ausläuft, droht Brasilien im kommenden Jahr unter Umständen dasselbe Schicksal wie Italien in diesem Jahr - erstmals seit langer Zeit eine Formel-1-Saison ohne Vertreter aus dem eigenen Land. Davon will sich Senna allerdings nicht ablenken lassen. "Alle Fahrer, nicht nur die Brasilianer, spüren den Druck, Ergebnisse abliefern zu müssen", stellt er klar.

Fotoquelle: Pacepix.com

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