Die Unruhen in Bahrain wollen kein Ende nehmen

Formel 1 2012

— 11.03.2012

Erneute Massenproteste und Zusammenstöße in Bahrain

Sechs Wochen vor der Austragung des Formel-1-Rennens kam es in Bahrain erneut zu gewalttätigen Protesten - Bernie Ecclestone sieht dennoch kein Problem

In sechs Wochen soll die Formel 1 nach Bahrain zurückkehren, doch das Land am Persischen Golf kommt nach wie vor nicht zur Ruhe. Laut Medienberichten kam es am Wochenende erneut zu Massenprotesten gegen die Regierung. In der Hauptstadt Manama hätten Zehntausende gegen die Regierung und für die Freilassung von Inhaftierten sowie mehr Rechte für die schiitische Bevölkerung demonstriert. Augenzeugen berichten von vereinzelten Zusammenstößen mit der Polizei.

Auch am Rande der Beisetzung eines 22-jährigen Mannes, der nach Angaben seiner Familie zu Beginn des Monats bei Zusammenstößen mit der Polizei getötet worden war, kam es zu einer erneuten Gewalteskalation. Laut 'NZZ Online' hätten Demonstranten Polizisten mit Brandbomben angegriffen, diese hätten als Reaktion Tränengas eingesetzt.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone lässt sich jedoch nach wie vor von der angespannten Lage vor Ort nicht beeindrucken. Schon in der Vergangenheit hatte er die Situation heruntergespielt, und auch hat er keine Zweifel an der Austragung des Rennens: "Die Organisatoren sagen, dass sie alles unter Kontrolle haben, und ich denke wir sollten ihnen einfach glauben", wird Ecclestone auf 'formula1.com' zitiert.

Fotoquelle: xpb.cc

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