Fernando Alonso misst den mäßigen Testfahrten keine große Bedeutung bei

Formel 1 2012

— 15.03.2012

Alonso zuversichtlich: "Rennen zeigen die Wahrheit"

Fernando Alonso strahlt trotz des mäßigen Winters Zuversicht aus und hofft auf eine ähnliche Wende wie 2010, als er den Saisonauftakt gewinnen konnte

Von allen Topteams hat Ferrari während der Wintertests am wenigsten überzeugt, doch am Tag vor dem Trainingsbeginn in Melbourne strahlt Fernando Alonso trotzdem unerwartete Lockerheit aus: "Melbourne ist eine fantastische Stadt mit fantastischer Atmosphäre. Ganz egal, wo man ist, ob im Hotel oder im Cafe, man atmet Formel 1", verleiht er seiner Vorfreude auf den Grand Prix von Australien Ausdruck.

"Wir werden sehen. Ich bin zuversichtlich. Was die Möglichkeiten unseres Autos angeht, bin ich sehr entspannt", relativiert er die mäßigen Tests. "Es war ein schwieriger Winter für uns, weil wir ein komplexes Auto haben, was das Setup angeht, und dementsprechend viel testen mussten, um es zu verstehen. Vielleicht haben wir unsere Ziele nicht erreicht, denn wir waren sehr optimistisch, aber das bedeutet nicht, dass wir langsamer sind als die anderen Autos. Das wissen wir erst am Samstag."

Möglicherweise werde Ferrari nicht von Anfang an siegfähig sein, aber wichtig sei, auch jetzt schon viele Punkte zu sammeln. "Im November wollen wir Weltmeister sein, das ist das ultimative Ziel. In Melbourne brauchen wir dafür einen guten Anfang", fordert der Spanier, der in Melbourne noch nie ausgeschieden ist. "Erst die Rennen zeigen die Wahrheit. Bei den Wintertests gibt es immer Teams, die schnell sind, aber beim ersten Rennen sind sie es auf einmal nicht mehr."

Dazu fällt ihm ein konkretes Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ein: "2010 waren wir beim letzten Test in Barcelona Fünfter, mit relativ wenig Benzin. In Bahrain feierten wir aber einen Doppelsieg. Die Rennen sind immer anders. Und zweitens glaube ich, dass wir die besten Teile eingebaut haben und die bestmögliche Performance in Melbourne erstmals abrufen werden. Bei den Wintertests fährt man immer verschiedene Programme."

Zweifel an seiner Entscheidung, von Renault zu Ferrari zu wechseln, scheinen dem Weltmeister der Jahre 2005 und 2006 jedenfalls nicht zu kommen: "Ich glaube an dieses Team, ich vertraue dem Team vollkommen", unterstreicht er. "Es ist wie bei der Tour de France: Wir haben die erste Etappe vor uns. Mal sehen, was hier in Melbourne drin ist, aber es ist eine lange Weltmeisterschaft und Ferrari wird vorne mitmischen, glaube ich."

Gewonnen hat er in Melbourne erst einmal, nämlich 2006. 2004, 2005 und 2007 stand er zumindest auf dem Podium. Leer ausgegangen (12.) ist er lediglich bei seinem Formel-1-Debüt auf Minardi im Jahr 2001. Dieses Jahr werde viel auf die ersten Meter des Rennens ankommen: "Der Start ist normalerweise ein bisschen stressig, denn es ist der erste Start der Meisterschaft - da sind alle angespannt, sodass es in der ersten Kurve meistens Action gibt", weiß Alonso.

Fotoquelle: xpbimages.com

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