Mark Webber konnte Teamkollege Vettel auch ohne KERS hinter sich lassen

Formel 1 2012

— 17.03.2012

Red Bull geschlagen: "Keine Katastrophe"

Sowohl Mark Webber auf dem fünften als auch Sebastian Vettel auf dem sechsten Rang kämpften in der ersten Qualifikation des Jahres mit Problemen

Von der Dominanz des Red-Bull-Teams des vergangenen Jahres war in der Qualifikation zum Großen Preis von Australien in Melbourne nichts mehr zu sehen. Mark Webber und Sebastian Vettel mussten sich mit den Positionen fünf und sechs zufrieden geben. Allerdings hatten beide Piloten Probleme - bei Webber versagte das KERS (+0,729 Sekunden) und Vettel leistete sich einen kleinen Fahrfehler (+0,746).

"Wir wussten, dass es dort draußen ein paar schnelle Jungs gibt", so Webber. "Im Speziellen McLaren und Mercedes, aber auch Romain waren gut. Alle denken immer, dass wir spezielle Teile haben, die da noch kommen, aber in diesem Jahr ist alles offen."

"Ich hatte am Ende der Einheit kein KERS, was den Rhythmus während des Qualifyings beeinträchtigte, und es ist schade, denn es lief den gesamten Winter über reibungslos. Mit meiner Runde im dritten Qualifying-Durchgang bin ich zufrieden. Wir können es morgen immer noch auf das Podium schaffen, aber wir haben um uns herum ein paar schnelle Autos, das steht außer Frage."

"Es ist im ersten Qualifying des Jahres immer schwierig, was man zu erwarten hat", so Vettel. "Ich denke jedoch, dass das heute Gesehene keine Überraschung war, die Rundenzeiten lagen eng beieinander. Wir wären liebend gerne näher an der Spitze gewesen, aber ich war im dritten Qualifying-Durchgang mit meiner Runde nicht glücklich."

"Ich leistete mir zu Beginn einen Fehler und verlor etwas Zeit, das muss ich also mir zuzuschreiben. Ich hätte einen oder zwei Plätze weiter vorne stehen können, aber so läuft es nun einmal. Wir starten nicht von der Spitze, aber wir starten auch nicht von hinten. Es ist also alles andere als desaströs. Was das Auto betrifft, wissen wir, was wir tun müssen. Wir haben morgen ein langes Rennen vor uns liegen und eine Menge Möglichkeiten - ich freue mich darauf."

"Mark verlor sein KERS als er in den dritten Qualifying-Durchgang ging", so Teamchef Christian Horner. "Es war das erste KERS-Problem, das wir den gesamten Winter über hatten. Es ist unglücklich, dass es genau zur kritischsten Zeit im Qualifying auftrat, aber nichtsdestotrotz fuhr er eine exzellente Runde, dank der er die fünfschnellste Zeit fuhr."

"Sebastian schien nie wirklich die Geschwindigkeit im Auto gefunden zu haben, welche am Vormittag vorhanden zu sein schien. Wir haben heute Abend also eine Menge Dinge, die wir uns anschauen müssen. Der fünfte und der sechste Rang sind alles andere als eine Katastrophe, und da in diesem Jahr zwei DRS-Zonen zur Verfügung stehen, bin ich mir sicher, dass wir morgen Nachmittag in einer besseren Form sein werden."

"Zunächst einmal sind wir froh, dass wir wieder auf der Strecke sind", so Cyril Dumont von Renault. "Natürlich hätten wir es vorgezogen, für den morgigen Tag ein paar Positionen weiter vorne zu stehen. Ich entschuldige mich bei Mark, der während des Qualifyings ein Problem mit KERS hatte. Er hätte auf der zweiten oder dritten Position stehen können, das ist also wirklich schade."

"Was Sebastian betrifft, so waren wir nicht in der Lage, auf eine bessere Position zu kommen, vielleicht weil er am mangelnden Fahren heute Morgen litt. Es ist morgen das erste Rennen, und es können viele Dinge passieren. Lasst uns also abwarten, was wir leisten können."

Fotoquelle: xpbimages.com

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