Kein Auto mit Renault-Motor auf dem Podest: Die Bilanz der Franzosen

Formel 1 2012

— 26.03.2012

Renault zieht Bilanz: Licht und Schatten in Malaysia

Der Malaysia-Grand-Prix aus Sicht von Motorenhersteller Renault: Drei Autos in den Punkten, Motorschaden am Williams von Pastor Maldonado

Ferrari feierte die berraschende Auferstehung am vergangenen Wochenende. Fernando Alonso fuhr unter Mischverhltnissen in Sepang zum sensationellen Sieg, Sergio Perez erreichte mit seinem Sauber Platz zwei - ebenfalls mit einem Ferrari-Triebwerk im Heck. Den letzten Podestplatz holte sich Polemann Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes. Seit vielen Monaten war es somit das erste Mal, dass kein Fahrzeug mit Renault-Motor das Podium erreichte.

"Der Groe Preis von Malaysia war aus Motorensicht ein schwieriges Rennen. Die Triebwerke absolvierten hier nach dem Grand Prix von Australien bereits ihr zweites Rennen in Folge", sagt Renault-Einsatzleiter Remi Taffin. "Die wechselhaften Wetterbedingungen erforderten einen schwierigen Kompromiss bei der Motorabstimmung. Insbesondere die hohe Luftfeuchtigkeit war auch bei trockenen Wetterbedingungen eine groe Herausforderung. Denn der Verbrennungsprozess luft bei diesem Klima langsamer ab, was zu Leistungseinbuen fhrt."

"Der Groe Preis von Malaysia hatte fr Renault Licht- und Schattenseiten", so der Franzose. "Drei unserer Partnerteams landeten in den Punkterngen und sicherten sich wichtige WM-Zhler. Fr Red Bull lief das Rennen nicht ganz wie erhofft, doch die zwlf Punkte von Mark Webber sind in Anbetracht der Wetter-Lotterie ein gutes Ergebnis. Kimi Rikknen unterstrich mit seiner guten Leistung im Qualifying und Rang fnf im Rennen die Konkurrenzfhigkeit des Gesamtpakets."

"Auch Williams konnte die ersten Punkte seit Beginn unserer neuen Partnerschaft verbuchen und feierte das beste Ergebnis seit dem Grand Prix von Singapur im Jahr 2010. Bereits beim ersten Saisonrennen in Australien waren die Williams schnell unterwegs und prsentierten sich in Malaysia erneut auf Augenhhe mit der Konkurrenz", meint Taffin. "Dass Caterham bei seinem Heimrennen beide Autos ins Ziel bringen konnte, freut uns natrlich sehr."

"Der Grand Prix von Malaysia hatte fr uns aber auch Schattenseiten", gibt der Renault-Veratwortliche zu. "Im Auto von Pastor Maldonado mussten wir zum ersten Mal seit sehr langer Zeit einen Motorschaden verbuchen. Es tut uns sehr leid fr das Williams-Team, denn ohne dieses Problem wren beide Autos in den Punkten gelandet. In der etwas lngeren Pause bis zum nchsten Rennen in China werden wir die Umstnde, die hierzu gefhrt haben, genau untersuchen und sicherstellen, dass sich dieser Defekt nicht wiederholt."

Fotoquelle: xpbimages.com

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